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Schotten. Das war  wahrlich eine ganz souveräne Vorstellung! Mit nahezu zweieinhalb Minuten Vorsprung ging bei der 10. Auflage des Schottener Stauseelaufs am Samstag der Sieg im Halbmarathon-Rennen an Tobias Hegmann (TSG Kleinostheim). In 1:12:53,8 Stunden hatte er die nachfolgenden Michael Port (SC Oberursel/1:15:22,3) und Rainer Kirsch (TSV Dinkelsbühl/1:17:43,9) um Längen distanziert. Schnellster heimischer Vertreter war als Gesamt-21. im 282-köpfigen Finisherfeld Stephan Siddi vom TSV Friedberg-Fauerbach, der in 1:27:04,9 Stunden im Ziel gestoppt wurde. Nur knapp dahinter erreichten dann auch schon die beiden schnellsten Frauen im Feld das Ziel: Jenny Schulz (Skills 04 Frankfurt) in 1:28:26,1 std. auf Platz 25 und Andrea Meuser (TSV Friedberg-Fauerbach) in 1:28:52,3 auf Rang 28.

Insgesamt 216 Finisher zählte man derweil beim 10-Kilometer-Lauf, den Thomas Seibert (SSC Hanau-Rodenbach) in 31:40,2 min. klar vor Björn Kuttich (Offenbacher LC/33:41,9) und Manfred Hersel (SSC Hanau-Rodenbach/34:08,6) gewann. Toller Fünfter: Philipp Seipp (LT Butzbach/34:15,8), während Marloes Penning de Vries (Spiridon Frankfurt) in 39:14,0 min. als Gesamt-28. schnellste Läuferin war.

Frankfurter Neue Presse, 27.08.07

Der Bericht bei Laufreport ist auch online

Heute in Schotten beim Stauseelauf gab es ein kleines Greif-Familientreffen. Edgar war auf der 10er Strecke unterwegs, Rainer der geschäftlich in Kassel unterwegs war nahm auf dem Nachhauseweg wie auch ich den Halbmarathon unter die Füße.
Mein Ziel war es meine Bestzeit (1:13:40) möglichst deutlich zu unterbieten, ob es zu einer 1:12 reichen sollte war ich mir nicht sicher. Nach ZahnOP, laufender Nase und wenig Training in dieser Woche würde das wohl hart werden.
Die Bedingungen waren nicht schlecht, etwas warm, die Strecke nicht ganz flach aber trotzdem schnell zu laufen. Leider gab es sehr bald Überrundungen, da ich erst in das Ende des 10 km Feldes hineinlief und später dann auch noch viele Halbmarathonis überholte.
Leider war ich praktisch von Anfang an auf mich alleine gestellt, nur Michael Port lief die ersten Kilometer noch mit. Aber mein Tempo war sehr gleichmäßig, die ersten beiden Runden in der gleichen Zeit. Bei Kilometer 10 ging ich in 33:58 durch. Runde 3 war etwa 20 sec langsamer, dann bekam ich ernsthaft Probleme. Direkt am Anfang der letzten Runde ein brutales Seitenstechen, vermutlich vom zu kalten Wasser, das ich mir über den Kopf geschüttet hatte. Kurzzeitig dachte ich sogar ich müsste ein Stück gehen. Total verkrampft konnte ich nur noch schlecht atmen. Dadurch verpasste ich dann das Kilometerschild mit der 16. Bei Kilometer 17 ging es wieder ganz normal weiter, und zu meiner Überraschung war ich die letzten beiden km in 7:10 gelaufen, hatte also nicht einmal 20 sec verloren. Immer noch Kurs auf eine neue Bestzeit konnte ich wieder beschleunigen und die letzten 4 Kilometer immerhin noch unter 14 Minuten laufen. In 1:12:53 konnte ich einen sicheren Sieg feiern und bin meinem Ziel beim Badenmarathon wieder ein Stück näher gekommen.

Am Sonntag fand in Wiesbaden der erste Ironman 70.3 in Deutschland statt. Die 70.3 sind die Distanzen aller drei Disziplinen in Meilen. In Kilometern ausgedrückt sind es dann 1,9 km schwimmen, 90 km Fahrrad und 21,1 km laufen, ein halber Ironman also.
Eine ganz besondere Ehre wurde mir dort zuteil, mit dem Fahrrad durfte ich die führende Frau auf dem abschließenden Halbmarathon begleiten und ihr den Weg freihalten. Zuerst war das Wenke Kujala. Nach wenigen Kilometern übernahm ich dann von Manni die Spanierin Berasategui, die in 1:26 eine der schnellsten Zeiten für den Halbmarathon bei den Frauen ablieferte.

Ironman70.3

Weitere Bilder auf unserer TSG Seite

Für mich selbst ist jetzt erstmal eine kleine Pause angesagt. Heute kamen 2 Weisheitszähne raus. Mindestens morgen muss ich noch zuhause bleiben.

Am Donnerstag ging es wieder rund, auf der Elsenfelder Bahn. Zusammen mit Ingbert versuchte ich die 6 x 1000m in der Vorgabe von 3:02 zu laufen. Bei den letzten zwei musst ich ziemlich kämpfen, die anderen waren problemlos. Ingbert lief 3 Stück mit mir mit, die nächsten war er im Schnitt 6 Sekunden langsamer.
Meine Zeiten: 3:01min, 3:04min, 3:01min, 3:01min, 3:01min, 3:02min
Am Samstag wurde es dann wieder auf der langen Runde ernst. 9 km Endbeschleunigung sind schon ein guter Hinweis ob die Form passt. Bis Kilometer 26 hatte ich auf dem Weg in und durch den Schönbusch einen Schnitt von 4:21 min/km. Die EBS lief gleichmässig und flüssig in: 3:39min, 3:40min, 3:37min, 3:44min, 3:44min (2x leicht ansteigend), 3:38min (leicht bergab), 3:38min, 3:41min, 3:36min

Zum 2. mal in der Vorbereitung standen gestern die 17×400m mit 200 m Temporeduktion an. Wieder zusammen mit Ingbert

auf der Bahn in Elsenfeld. Nach dem Wochenende mit den 2 Wettkämpfen hatte ich mit einer Zeit etwas unter der des letzen Mals gerechnet. Die 400er waren wieder alle ziemlich genau in der Vorgabe von 77 sec. nur die 200er waren anfangs etwas langsamer. So war ich auch nach 5000 Metern schon etwas zurück. Da ich mich immer noch gut fühlte versuchte ich jetzt das Tempo bei den 200ern etwas höher zu halten was auch gelang. Am Ende blieb ich mit 33:56 min sogar 2 Sekunden unter meiner bisherigen Bestzeit für diese Einheit.
Heute war ich dann dafür so langsam unterwegs wie lange nicht mehr. Im 5:33er Schnitt leif ich durch den Wenigumstädter, Pflaumheimer und Mömlinger Wald.
Auf Laufreport ist übrigens ein Bericht vom Güttersbacher Halbmarathon online.

…hab ich mich heute früh auf den Weg nach Arheilgen bei Darmstadt gemacht. Für den „Mühlchen Triathlon“ hatte ich mich angemeldet. Ich hab ihn dann einfach in „Mühltaler Triathlon“ umbenannt. Alois Mühltaler  ist nämlich der Erfinder unseres Vereins-Zehnkampfes . Und wer dort in die Wertung will muss einmal ins Wasser. Durch meinen Marathonsieg und den Sieg gestern hab ich schon wichtige Punkte gesammelt, aber ohne Schwimmen geht es halt nicht. Vor ein paar Wochen hat mich Alois angesprochen und gemeint ich wäre der erste Titelträger, der nicht wenigstens versuchen würde seinen Titel zu verteidigen. Und der große Wanderpokal macht sich eigentlich ganz gut auf meiner Fensterbank ;-) 7:30 Uhr Startunterlagenausgabe, 9:30 Uhr Wettkampfbesprechung, 10:55 Uhr Start. Bis es endlich losgeht, ist man schon wieder müde.

Ich startete in der ersten Männergruppe. Das Schwimmen der Schüler wurde verkürzt, das Wasser war zu kalt und die Kleinen haben ja so wenig Körperfett. Haben die sich mal mich angeschaut? Kein Erbarmen, 400 harte Meter im Naturschwimmbad Mühlchen standen mir bevor. (Keine Angst, ich hatte mir schon den Triathlon mit der kürzesten Schwimmstrecke ausgesucht.) Beim Schwimmtraining in der Vorbereitung war ich auch sehr konsequent: 0,0m.

Ich reihte mich also erstmal hinten ein, und kämpfte mich langsam zu den schnellsten Brustschwimmern vor, Kraulen versuchte ich erst gar nicht. Dann hängte ich mich an die langsamen Krauler, als die dann ins Brustschwimmen übergingen, zog ich dort auch vorbei. Mittelfeld, besser als gedacht. Als die ersten an Land gingen hatte ich schon 300 Meter. Mit komplettem Wechsel aufs Rad und aus der Wechselzone Rauschieben dauerte das ganze 10:02 min. Ich denke mal die reine Schwimmzeit war auf jeden Fall unter 9 Minuten.

Auf der Radstrecke (Rennräder nicht empfehlenswert, stand in der Ausschreibung) war ich mit einem geliehen Test-Crossrad aus der Firma unterwegs. Es lief gut, die Oberschenkel noch etwas dick von gestern. Größtenteils ging es über Forstwege und schlechten Asphalt, was mich nicht abhielt die 16 Kilometer in einem 33,5 km/h Schnitt zu fahren. Was ich gar nicht wusste war das ich nach gut 10 Kilometern die Führung übernommen hatte. Ich fuhr also fröhlich vorneweg, was aber nicht auffiel, da die Frauen 10 Minuten früher gestartet waren und sich auch noch auf der Strecke tummelten. Beim Laufen wunderte ich mich dass trotz Vollgas niemand mehr vor mir auftauchte. Zum Glück machte die große Blase von gestern keine Probleme, obwohl sich das wasserfeste Blasenpflaster beim Schwimmen verabschiedet hatte Nach 13:38 Minuten für die 4 Kilometer lief ich nach insgesamt 0:52:05 Std mit deutlichem Abstand ins Ziel. Allerdings kamen danach noch 3 Startgruppen mit jeweils 50 Startern. Ich wusste also bis zur Siegerehrung nicht, wo ich gelandet war.

In der Altersklasse wurde ich dann für Platz 2 geehrt, und ganz zum Schluss durfte ich dann wirklich den Pokal für den 2. Gesamtrang in Empfang nehmen. 27 Sekunden fehlten zum Sieger, was mir in der Vereinswertung 991,3 Punkte (Inoffiziell!) beschert. Der Ausflug hat sich gelohnt.

Am Samstagabend stand der erste von 2 Vorbereitungs-Wettkämpfen für den Herbstmarathon an. Schon mehrmals war ich in Güttersbach gewesen, aber immer nur auf der 10,5 Kilometer Strecke unterwegs. Auf der hügeligen Strecke (ca. 400hm), größtenteils durch den Wald, waren 2 Runden zu laufen, erst 14, dann noch mal gut 7 Kilometer.Vom Start weg geht es die ersten vier Kilometer mit kurzen Unterbrechungen bergauf. Da es mir nicht um eine Platzierung ging, sondern nur um eine gute Endzeit, lief ich gleich mein Tempo an. Nach gut einem Kilometer war ich allerdings schon alleine. Irgendwann überholte ich dann ein paar 10er, die zehn Minuten vor uns gestartet waren, ansonsten war ich mit dem Führungsradfahrer alleine. Mitten im längsten Bergabstück, etwa nach 11 Kilometern machte sich erstmals eine Blase bemerkbar, direkt unter der Ferse. Am Ende der ersten Runde hatte ich fast einen 3:30er Schnitt und meinem Ziel, hier eine 1:15 zu laufen ein großes Stück näher. Wie hügelig die Strecke wirklich ist kann man an den Kilometerzeiten sehen: Der langsamste in 4:17 min, der schnellste in 2:50min. Bergauf machte die Blase keine Probleme, die Beine wurden langsam etwas müde, aber die Zeiten waren nur minimal langsamer als beim ersten „Anstieg“. Auf den letzten 3 Kilometern ins Ziel (fast im freien Fall ;-) ) brannten dann die Ferse wie verrückt, Ich versuchte auf dem Vorderfuß zu laufen, was aber bergab nicht gerade effektiv ist. Von daher war ich froh als ich im Ziel war.Die 1:15:29 bedeuteten die zweitschnellste Zeit die je auf dieser Strecke gelaufen worden sind, sozusagen „Deutscher Rekord“. Schnellster war nämlich vor einigen Jahren Tendai Chimusasa, den die Läufer die schon mehr als 10 Jahre dabei sind, sicher noch kennen.Insgesamt bin ich mit dem Wettkampf, einer meiner liebsten, 100% zufrieden, die Vorbereitung läuft nach Plan. Güttersbach kann man wirklich empfehlen, die Orga passt und die Preise sind erste Klasse. Ich durfte mich über eine Laufweste, ein Laufshirt, eine Computermaus und original Hüttentaler Käse, Buttermilch und Brot freuen.

Höhenprofil Güttersbach

Nachdem das Tempotraining (5×2000m) am Dienstag abend auf der Bahn mit Dauerregen, riesen Pfützen und den Nachwirkungen vom Weinfest zeitlich im eher peinlichen Bereich endete, lief der extensive Lauf am Mittwoch umso besser.

Im Ringheimer Wald, wieder bei Dauerregen, lief ich einfach drauflos und kam irgendwann in Babenhausen heraus. Allerdings auf der komplett anderen Seite als erwartet. Aber es wäre auch das erste Mal gewesen, wenn ich mich in diesem seltsamen Wald nicht verlaufen hätte. Irgendwo muss dort ein Magnet versteckt sein, der meinen inneren Orientierungssinn jedes Mal aufs Neue verwirrt. Irgendwann bin ich dann wieder auf meine eine 35er Strecke gestossen und zurückgelaufen.

Gestern und heute ging es nur sehr gemütlich zur Sache, da ja morgen ein erster Test in Güttersbach ansteht. Ich freu mich schon sehr, einer meiner Lieblingswettkämpfe. Allerdings kenne ich bisher nur die 10,5 km Strecke.

„Dafür, dass das gestern ein WEINfest war, haben wir aber ganz schön viel geLACHT.“

Nur mein Magen konnte gerade beim lockeren Mittagslauf nicht richtig mitlachen. Aber ansonsten hab ich das Fest (im Gegensatz zu einigen Kollegen! ;-) ) doch ganz gut weg gesteckt. Müde bin ich ohne Ende.

Schon wieder eine Woche näher gerückt ist der Marathontermin.
Sowohl im Umfang als auch in der Intensität gab es nochmals eine Steigerung. Nach den 17×400 am Dienstag ging es am Donnerstag nochmal auf die Bahn nach Elsenfeld. 3×3000m standen diesmal im Plan. Das Tempo ist mir schwerer gefallen als am Dienstag, aber letztendlich war es doch ohne größere Probleme zu machen.
Der erste war in 9:52 min noch etwas zu langsam, wir hatten auf den ersten 1000 etwas getrödelt, aber die nächsten zwei waren in jeweils 9:48 exakt in der Vorgabe.
Den 35er baute ich wieder auf den Heimweg am Samstag von der Arbeit heim. Hösbach –> Schönbusch, dreimal im Kreis und dann nach Hause. Bis zu EBS nach 32 Kilometern hatte ich einen Schnitt von 4:31 min/km, was nach dem harten Programm in dieser Woche in der Mittagssonne gerade noch „Wohlfühltempo“ war, die letzten Kilometer gingen dann in 3:35, 3:40 und 3:40 weg.
Heute nachmittag war dann sportliches Neuland angesagt. Beim Beachhandball-Ortspokal konnten wir mit der Teestube mit 2 Siegen und 2 Niederlagen immerhin den 5. Platz erkämpfen.
Und der Pokalsieger hat es mit einem souveränen 6:0 in die zweite Runde geschafft :-)
Morgen wird es dann nochmal richtig hart, in Pflaumheim ist Kirchplatz-Weinfest und das ging in den letzten Jahren nie richtig gut aus, der Rest der Woche wird dann vom Tempo etwas ruhiger werden, da am Samstag beim Güttersbacher Halbmarathon der erste Wettkampf-Test bevorsteht.