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Schwere Beine, schon beim Einlaufen. Die Form geht jetzt doch ganz schön nach unten. Vom Langlauf hatte ich auch noch Probleme, ich bekam meinen Schritt überhaupt nicht lang. Dann noch die schnellen Schuhe vergessen und mit den schwere Salomon an den Start gegangen. Die Bedingungen waren diesmal auch sehr schwer, viel Matsch, sehr kalt, ich hätte besser was langes obenrum angezogen.
So wurde es heute ein harter Kampf. Krischanu Dey blieb die ganze Zeit an mir dran, ich schaffte es nicht ein bisschen Abstand zwischen uns zu bringen. Schon zur Halbzeit hatte wir ordentlich Zeit verloren, dann schaute ich nicht mehr auf die Uhr. Nach 7,5 km kam sein erster Angriff, auf dem langen Bergabstück kam ich nicht voran und er ging vorbei. Als es richtig steil wurde konnte ich kontern, mich bergauf kurz absetzen. Aber holte mich schnell wieder ein. 600 m vor dem Ziel an der Straße ging er wieder vorbei und ich hatte richtig Mühe.
Am Ende hatte ich dann doch noch einen Tick mehr Reserven und konnte mich mit 2 Sekunden durchsetzen.
Nach 3 Starts und 3 Siegen ist nächste Woche „Pause“ angesagt. Ich bin zum Nikolausduathlon in Frankfurt eingeladen. Letztes Jahr wurde ich dort 3. Mal sehen was dort geht.
Kerstin Straub gewann zum 2. Mal bei den Frauen.
Gestern haben wir unseren freien Nachmittag genutzt und sind direkt in die Röhn gefahren. Mit den Langlaufskiern sind wir am Roten Moor gestartet und dann zur Wasserkuppe gelaufen, ein paar Runden gedreht und wieder zurück. Auf dem Hinweg sah es wenig winterlich aus, aber dort war noch ausreichend Schnee vorhanden. Und es hat riesig Spaß gemacht, auch wenn mich Domi abgehängt hat wie er wollte. Was aber natürlich einzig und alleine am Material lag
Und heute tun mir schön alle Knochen weh. Ich hoffe es liegt am Langlauf und nicht am neuen Alter.
Nach einer wirklich ruhigen Woche mit lockeren Läufen und ein bisschen Fahrrad ging es am Samstag nachmittag ins Steinbachtal zum TSGinternen Crosslauf. Ich brauchte unbedingt einen Sieg um mir für unsere Zehnkampfwertung 1000 Punkte zu sichern. Die Hoffnung dass sich die Konkurrenz schon im Winterschlaf befindet erfüllte sich nicht. Mit Michael Schrauder war einer der ganz Schnellen angetreten. Aber zum Glück befindet er sich auch in der Regeneration und so fanden wir ein angenehmes Tempo und setzten uns zusammen vom Feld ab. Anfangs unterhielten wir uns noch, nach Kilometer 3 wurde dann doch etwas gesteigert. Als es auf den letzten Kilometer ging erhöhten wir das Tempo Stück für Stück fast auf Sprintniveau. Jetzt wollten wir doch beide den Sieg. Zum Glück hatte ich am Ende die größere Tempohärte und Michael fiel zurück. Ich nahm sofort Tempo raus, ich wollte mich ja für Goldbach schonen. Die letzten 100 m wurden dann nochmal gesprintet und ich rettete 2 Sekunden ins Ziel. Claudi hat bei den Damen die 1000 Punkte geholt und niemand weiß wie die Zehnkampfwertung nun ausgegangen ist.
Die letzte Möglichkeit nochmal Punkte zu holen war dann heute in Goldbach. Ich hatte mir vorgenommen diesmal die 34min zu knacken und anhand der Zwischenzeiten der letzten Jahre gemerkt, dass ich dazu schneller angehen muss. Also verschwendete ich diesmal keine Zeit und machte schon vor dem ersten Berg Druck. Ich war praktisch schon bei Kilometer 1 alleine, aber konnte hinter mir immer Krischanu Dey hören, der sich diesmal nicht abschütteln lies. Dadurch angetrieben lief ich die erste Hälfte 20 Sekunden schneller als letzte Woche. Auch bergab rollte es diesmal super, 2:55min für den schnellsten Kilometer. Zum Ende wurde es recht hart, aber der Abstand nach hinten blieb konstant. Mit 34:40 stand am Ende eine meiner schnellsten Zeiten fest, Krischanu lief mit 35:05 sogar persönliche Bestzeit. Es wird also nach ein langer Kampf werden. Mein Bruder war auch mal wieder in Goldbach unterwegs und verpasst die 40er Marke mit 40:11min nur knapp
Nachdem wir letztes Jahr die komplette Serie mit besten Laufbedingungen verwöhnt wurden, schlug das Wetter diesmal schon in der 1. Runde zu. Viel Matsch, starke Sturmböen. Trotz allem hatten sich wieder 660 Starter eingefunden. Am ersten Berg waren wir noch eine kleine Gruppe, danach konnte ich mich zusammen mit Krischanu Dey absetzen. Nach der ersten Schleife wurde es wieder ein paar mal eng, als uns die anderen Läufer entgegenkamen. Den Anstieg richtung Kilometer 3 zog ich dann ordentlich an und konnte so bis ins Ziel den Vorsprung langsam aber stetig ausbauen. Fast auf die Sekunde mit der selben Zeit wie vor einem Jahr konnte ich 45 sek vor Krischanu und knapp 1:20 vor Helmut in 35:14 min den Auftaktsieg einfahren und dafür einen Schlafsack mit nach Hause nehmen.
Diese Woche gings wirklich gemütlich zu. Endlich wieder viel durch den Wald, wenig auf dem Radweg. Mittags war ich meist im Hösbacher Wald unterwegs, am Feiertag mit dem Mömlinger Lauftreff im Mömlingen und Niederberg und heute mit Jens in Ringheim.
Gestern bin ich nach der Arbeit mit dem Rad nach Jügesheim gefahren um Edgar bei seiner 10er Bestzeit zu unterstützen. Leider hat es nicht ganz so hingehauen, Edgar war nach dem Marathon noch nicht erholt genug. Deshalb bin ich dann nach 4 Kilometern zu Bernd übergewechselt, der knapp vor uns lief. Ihn hab ich dann unter 38 Minuten gezogen. Fast schon peinlich ist es dass ich als Gesamt 37. noch 2. in der AK 30 wurde. Sind die alle schon im Winterschlaf? Zum Vergleich: Bernd der zeitgleich mit mir einlief wurde 10. in der AK 40. Danach ging es direkt wieder aufs Rad, da ich ja abends noch als Babysitter für Paul eingeplant war. Die ersten 4 Kilometer wurde ich richtig geduscht, dann hörte es glücklicherweise auf. Insgesamt kam ich so auf 93 Radkilometer, in der ganzen 255km. Zu Fuß waren es immerhin noch 114km.

