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Heute konnte ich Jubiläum feiern, 5000km im Jahr 2007. So viele Kilometer wie noch nie und es hat sich gelohnt. Über 10 km, Halbmarathon, 25 km und Marathon war ich noch nie so schnell wie dieses Jahr. Und nächstes Jahr wird noch eine Schippe draufgelegt, hab ich mir zumindest vorgenommen.
Heute war der erste ganz lange Lauf seit der Tour de Tirol im Oktober. Am Radheimer Sendemast hab ich mich mit Edgar getroffen. Zusammen sind wir dann eine Runde über Dorndiel gelaufen, bevor wir um 15 Uhr beim Lauftreff waren, dort mit Marcus die 12 km Silvesterlaufstrecke probegelaufen sind. Danach ging es die 7 Kilometer alleine nach Wenigumstadt. Am Ende 36,5 Kilometer, die mir überraschenderweise keine Probleme bereiteten.
Allen die ich nicht mehr beim Mömlinger Silvesterlauf oder sonstwo treffe schon mal einen guten Rutsch, eine schönen Start ins Jahr 2008 und alles Gute!
…morgens auf dem Rad. Gestern kam auch noch starker Gegenwind dazu, heute war es einfach „nur“ kalt.
Eisig war es auch am Sonntag in Goldbach. Ich hatte mir vorgenommen nur halbwegs locker zu laufen. Samstags hatte mich Edgar noch die steilsten Rampen von Mömlingen hochgejagt. In Goldbach dann die Überraschung: Gerade wenn man nicht damit rechnet ist plötzlich Konkurrenz da. Marcus Unsleber aus Hammelburg, Valentin Harwart aus Schweinfurt, Manuel Ruhland aus Neu-Isenburg. Plötzlich ging die Post ab.
Die Strecke war ideal, ich versuchte möglichst locker mitzulaufen. Bald gab es einen Dreikampf mit Harwart, Ruhland und mir. Ruhland hatte mehrmals Probleme mitzugehen, kämpfte sich aber sehr stark immer wieder ran. Ich fühlte mich trotz der Runde am Samstag locker wie bei keinem der Läufe vorher. 17:40 min bei Halbzeit, das hat mich dann doch überrascht. Ich hatte mir schon vor dem Start vorgenommen keinen Endspurt mitzumachen, also versuchte ich bergab wegzukommen, versuchte am letzten Anstieg wegzukommen, alles ohne Erfolg. Also zog Harwart zum Ende weg, ich blieb noch kurz dran, dann viel ich zurück und kam 6 Sekunden später, zeitgleich mit Ruhland ins Ziel.
Bei diesen Bedingungen, ohne den Lauf gestern und wenn man gleich von Anfang Tempo gemacht hätte, wäre eine persönliche Bestzeit und Serienrekord möglich gewesen.
Der Club zum Zweiten. Endlich scheint es ein bisschen nach oben zu gehen, zweimal 2:1 innerhalb von 4 Tagen.
Und ich zum Vierten. Beim Goldbacher Wintercross konnte ich heute bei angenehmen Temperaturen den vierten Sieg einfahren. Noch mal eine 34er Zeit, wenn’s gut läuft in Richtung Bestzeit, das war das Ziel heute. Vom Gefühl her dachte ich der Anfang wäre sehr schnell gewesen, im Mittelteil mit matschigen und rutschigen Passagen hätte ich Zeit liegen lassen um zum Schluss noch mal richtig Gas zu geben. Beim Zwischenzeitenvergleich gerade am Computer stellte sich genau das Gegenteil heraus: (Minimal) Langsamerer Beginn, ein sehr schneller Mittelteil und am letzten Berg ein bisschen geschlafen. Hier hab die neue Bestzeit verloren. So kann das Gefühl manchmal trügen. Am Ende stand eine 34:45min, 5 Sek haben gefehlt. Dadurch dass Krischanu zum 2.Mal in Folge nicht da war (Ich hoffe er ist nicht verletzt oder krank?) hatte ich heute einen einsamen Lauf und einen Vorsprung von fast 2 Minuten auf Helmut, der heute Zweiter wurde. Im Anschluss gabs dann leckere Hamburger für alle Finisher, die auch kräftig zu langten
Ein Sauwetter diese Woche. Diesmal bin ich fast nicht zum Radfahren gekommen. Aber wenigstens das Lauftraining klappt nach Plan.
Den 12 km Tempowechsellauf mit Ingbert und Uwe liefen wir auf dem Radweg in Elsenfeld. Ich musste die Jungs immer wieder ausbremsen sonst wäre es mit den geplanten 3:53/4:27 nie was geworden. Ein bisschen schneller waren wir aber trotzdem.
Die 4×2500m musste ich dann mit Ingbert wegen der überschwemmten Elsenfelder Bahn wieder „draußen“ machen. War mit aber eh lieber. Quer durch Elsenfeld, Obernburg und ein Stück am Main Richtung Niedernberg und ruckzuck war die Einheit um. Die geplanten 9:55min haben wir mit 9:50, 9:48, 9:48 und 9:42 immer etwas unterboten, das ist aber auch ein blödes Tempo. Ich freu mich schon wenn es wenigstens wieder ein bisschen schneller wird.
Heute in der Mittagspause hat es während meiner 16 Kilometer 4(!) mal angefangen zu regnen und wieder aufgehört. Die letzten 3 Kilometer hatte ich dann blauen Himmel und Sonnenschein. Aber so ist das halt im April (?)
Diese Woche ging es im Training wieder langsam los. Der 10 km Tempowechsellauf mit Ingbert und die 20 x 400m mit Ingbert und Uwe waren noch sehr gemäßigt, machten aber schon langsam Lust auf schnelleres Tempo. Jetzt wird es wieder Woche für Woche ein bisschen schneller.
Am Freitag war dann Jahresabschlussfeier der TSG. Im Wettstreit um die interne 10Kampfwertung musste ich mich dieses Jahr denkbar knapp mit 4 Punkten 9968,6: 9964,3
Punkten Claudi geschlagen geben. Und für nächstes Jahr hat sie erstmals 10000 Punkte angekündigt. Da muss ich mal sehen was sich machen lässt….
Heute war dann Schlammcatchen angesagt, zumindest sahen wir hinterher so aus. Ich habe immer noch knallrote Augen in denen noch Dreck zu finden ist. Beim Nikolausduathlon in Frankfurt ging es wieder voll zur Sache. Starker Wind, zeitweise Regen, Pfützen, gerade auf dem Rad rollte es fast gar nicht.
Ich habe gerade die Zeiten mit letztem Jahr verglichen, sowohl im ersten wie im letzen Lauf habe ich fast auf die Sekunde die gleichen Zeiten wie 2006, aber auf den 22,5 km mit dem
Crossrad waren wir alle knapp 3 Minuten langsamer.
Als es nach 2,5 Kilometern auf die 2. Laufrunde ging hatte sich eine 4köpfige Gruppe gefunden die dann auch gemeinsam nach 5 Kilometern in die Wechselzone lief (17:50 min). (Lienhard Hersel, Heimo Kiefer und Florian Brosch) Ich legte den schnellsten Wechsel hin und saß als erster auf dem Rad. Ein Blick nach hinten zeigte dass sich die anderen drei zu einer Gruppe zusammengeschlossen hatten und so ließ ich es locker rollen, alleine vorne zu kämpfen wäre pure Kraftverschwendung gewesen. Nach gut 1,5 Kilometern waren wir also wieder ein Quartett. Keiner wollte so richtig was tun, ein paar taktische Spielchen aber alles im gemäßigten Tempo. Zusammen mit Brosch versuchte ich 2mal davonzukommen, aber wir wurden schnell wieder eingefangen. So gingen wir auch zusammen in die 2. Runde. Etwa nach der Hälfte attackierte dann Heimo Kiefer. Er verriet mir hinterher dass er die Stelle vorher mit Lienhard abgesprochen hatte um mich abzuhängen. Als er sich dann nach 100m umdrehte und ich hinten dran war und die beiden anderen abgehängt waren, war er doch etwas überrascht. Von da an machten wir gemeinsame Sache und setzten uns ab. Meine Wade machte leichte Probleme mit Krämpfen und irgendwann konnte ich nicht mehr dranbleiben. Mit Windschatten war es sowieso sehr schwierig, der Matsch spritzte in Mund, Nase und Augen. Teilweise war ich fast im Blindflug. Auf jeden Fall war er plötzlich weg und gewann schnell an Vorsprung. Auf der letzten Runde schloss Brosch wieder zu mir auf und ich hatte kurz die Hoffnung wir könnten noch mal etwas nach vorne fahren. Allerdings fehlte uns beiden die Kraft. So wechselten wir gut 45 Sek nach dem Ersten. Da ich keine Schuhe wechseln musste hatte ich schnell einen kleinen Vorsprung und versuchte noch mal alles zu geben. Auf den letzten 2,5 Kilometern holte ich knapp 30 Sekunden auf, mehr war nicht mehr drin. Immerhin war die Schlussrunde mit 8:57 min sogar eine Sekunde schneller als die Erste! So wurde ich nach 1:11:32 Std Zweiter.
Nach dem Dritten Platz im letzten Jahr, dem 3.Platz in Rodgau und 5 Podestplätzen in Stockstadt warte ich immer noch auf meinen ersten Crossdua-Sieg. Ich war mal wieder nah dran, nachdem es die letzten Male immer der letzte Lauf war, reichte es diesmal auf dem Rad nicht ganz. Was aber nicht bedeutet dass ich nicht zufrieden bin, ich freue mich riesig und es war ein super Rennen.

