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Am Dienstag hatte ich einen Termin beim Chirurgen Dr. Schneider in Groß-Umstadt. Nachdem er sich die Bilder angeschaut hatte gab es 2 Möglichkeiten der weiteren Behandlung. Sowohl das vordere als auch das hintere Kreuzband sind stark aufgeschwollen, hatten aber sonst keine erkennbaren Schäden, aber der Meniskus ist eingerissen. Entweder man belässt es bei einer Schiene und hofft das alles wieder zusammenwächst und nichts kaputt ist was auf den Bildern nicht zu erkennen ist. Oder man macht eine Arthroskopie, schaut sich alles genau an und kann notfalls reagieren. Er hat mir dann dazu geraten, denn gerade als Sportler sollte ich auf der sicheren Seite sein. Eigentlich sollte der Eingriff noch am selben Tag sein, aber nachdem ich 5 Stunden in Krankenzimmer lag und gezittert hatte wurde ich nach hause geschickt, es lagen noch „zwei offene Bäuche rum“ wie sich der Pfleger ausdrückte und die hatten Vorrang. Also lies ich mich gestern früh um 7 wieder ins Krankenhaus fahren, gegen 10 war es dann soweit.
Mittlerweile bin ich wieder daheim.
Das vordere Kreuzband ist völlig stabil, am Meniskus musste fast nichts gemacht werden. Allerdings ist das hintere Kreuzband doch eingerissen, was auf den Bildern nicht zu erkennen war. Konkret heißt das jetzt ich werde weiter eine feste Schiene tragen, damit das Kreuzband verheilen kann. Danach gibt es eine verstellbare Schiene, bei der man den Bewegungsradius einstellen kann, so dass ich mein Knie Stück für Stück wieder bewegen kann.
Nach der schönen Siegerehrung letzte Sonntag in Goldbach ging es Montag früh ab Richtung Ruhpolding zum Langlauf. War an den ersten beiden Tagen das Wetter noch mäßig bis schlecht (Dienstag bin ich über 2 Stunden durch den Regen gefahren) schneite es in der Nacht zum Mittwoch. Morgens war es dann das reinste „Winter-Wunder-Land“. Ich stand noch nicht mal 1 km auf den Brettern als mir allerdings beim Überholen einer Schülergruppe jemand in einer leichten Abfahrt vor die Füße fiel. Ich sprang aus der Loipe und stürzte aufs Knie. Im ersten Moment ein furchtbarer Schmerz, nach 2 Minuten ging es wieder gut. Nach etwa 2 Stunden als ich zur Mittagspause ans Auto kam und die Schuhe ausziehen wollte, kam ich nicht mehr runter, das Knie lies sich nicht mehr anwinkeln. Also bin ich zurück in meine Wohnung. Am nächsten Morgen war noch keine Besserung eingetreten, also ab zum Doktor. Der legte mich dann gleich mit einer Gipsschiene lahm. Das Röntgenbild ergab keinen Befund, aber bei einer Punktion war doch Blut dabei. Mit Gips und Krücken ging es also am Freitag mit dem Zug zurück. Zum Glück war mein Arbeitskollege mit ein paar Bekannten in Seefeld über das Wochenende. Er hat mir heute auf dem Rückweg mein Auto mitgebracht.
Bei der MRT heute in Groß-Umstadt dann teilweise Entwarnung. Sowohl das vordere als auch das hintere Kreuzband (laut Arzt eher ungewöhnlich) sind stark überdehnt, aber gerissen ist nichts. Morgen wird entschieden wie es weitergeht. Wahrscheinlich komme ich um eine Kniespiegelung nicht herum, da beide Bänder ausgefranzt sind und nicht sicher ist ob sie noch die nötige Festigkeit haben.
Nachdem ich letzte Woche den Sieg in der Top 5 Wertung klar gemacht hatte, konzentrierte ich mich diese Woche schon auf die nächsten Aufgaben die warten und zog den Trainingsplan durch, ohne Rücksicht auf den letzten Wertungslauf zu nehmen.
Das bedeutete auch einen 35er am Samstag. Nach der Arbeit ging es zu Fuß richtung Wenigumstadt, unterwegs im Schönbusch ein paar Extrarunden, so dass am Ende 34,5 Kilometer in etwas mehr als 2:30 Std standen.
Heute früh waren dann die Beine dementsprechend müde, denn der Abend im „Biergarten“ in Dieburg hatte auch nicht gerade zur Regeneration beigetragen. Wenisgtens war die Strecke diesmal wieder hart und schnell. Wir machten uns also um halb 10 wieder auf den Weg und bildete sich mit Ingbert, Helmut und Florian Brosch vom TV Bad Orb eine Spitzengruppe. Schon nach einem Kilometer stand fest dass es ein langsameres Rennen werden würde. Am Berg gingen Florian Brosch und dann weg und liefen langsam einen Vorsprung heraus. Das Rennen an sich war schön gleichmäßig, ich versuchte ein paar mal zu testen wie meine Chancen im Endspurt und am letzten Berg sind. Bei Halbzeit eine Minute hinter letzter Woche, fragte mich Brosch ob es wohl noch was mit einer 36er Zeit werden würde. Ich meinte wenn wir es bergab schön laufen lassen sollte es klappen. So wurde die 2. Hälfte dann ein ganzes Stück schneller. Auf einen Endspurt wollte ich es nicht ankommen lassen und nach zweimal Platz 2 wollte ich unbedingt mal wieder gewinnen. So erhöhte ich das Tempo am Berg genau dort wo ich letzte Woche das Nachsehen hatte. Der kleine Abstand den ich herauslaufen konnte reichte bis ins Ziel und die 35:50 min können sich bei dem sehr langsamen Beginn noch sehen lassen. Auch Brosch blieb noch knapp unter 36 Minuten.
Claudia Hille konnte heute auch ihren ersten Lauf gewinnen und so war der Wintercross endlich mal wieder in TSG Hand. Und von unseren geplanten 10000 Punkten im Vereinszehnkampf sind die ersten 1000 schon auf unserem Konto ![]()
Nächste Sonntag gibt es dann noch das große Schaulaufen und die Siegerehrung. Danach werden die Koffer ins Auto gepackt und es geht ab nach Ruhpolding.
Während ich es mit meiner langsamsten Zeit in der Serie 2007/08 eher etwas gemütlich angehen lies, drehten andere mächtig auf: Am Samstag haben unsere HSG-Bienen in der Handballbundesliga den Tabellenführer aus Leverkusen mit 25:21 nach Hause geschickt. Die Halle hat getobt und das zu Recht. Nach mäßigem Beginn mit 3:7 Rückstand ging es in der 2. Halbzeit dann richtig ab. Wenn sie an diese Leistung anknüpfen können, sollte es auch nächstes Jahr in Liga 1 weitergehen.
…dort in der Kurve. Hab ich mir noch so gedacht, gebremst und bin ganz langsam abgebogen. Im selben Moment rutschen mir beide Räder gleichzeitig weg. Ich konnte überhaupt nicht mehr reagieren. Die Hauptstraßen waren alle frei gewesen, nur in der Österreicher Kolonie die kleine Seitenstraße war noch richtig glatt. Zum Glück ist nicht viel passiert. Eine Schürwunde am Oberschenkel, die Hüfte und das Knie tuen weh, den Hals hab ich mir etwas verdreht. Ich konnte aber weiter zu Arbeit fahren und hab auch schon wieder trainiert.
Kurzfristig hatte ich mich gegen einen Start beim Mömlinger Drei Königslauf entschieden und bin doch nach Goldbach gefahren. Die Ankündigung in der Zeitung dass ich nahe an Joachim Oechsners Top5 Rekord dran bin und das Debüt von Rainer motivierten mich doch zu einem weiteren Start.
Ein schneller Beginn, eine Top-Zeit zur Hälfte und mit Dirk Busch von Spiridon immer einen Verfolger im Nacken ging es auf die letzte Hälfte. Nach gut 6 Kilometern konnte Dirk aufschließen und wir lieferten uns auf dem langen Bergabstück (2:55 min Kilometer 8 ) ein heftiges Duell. Als es wieder bergan ging merkte ich schnell dass ich heute den kürzeren ziehen würde. Dirk kam nur Zentimeterweise weg, war aber eben ein bisschen stärker. Bei Kilometer 9 musste ich dann endgültig abreissen lassen. Obwohl ich mit 3:45 min auf dem nicht einfachen Kilometer garnicht so langsam war verlor ich fast eine halbe Minute. Im Ziel war ich nach 34:48min, bei der doch sehr aufgeweichten Strecke noch eine gute Zeit, den neuen Serienrekord hat Dirk auf 34:22 geschraubt. Wird es dieses Jahr wohl wieder nichts mit dem Pokal (der fehlt mir noch!). Mit 2:54:21 Std. habe ich mir aber jetzt die schnellste Top5 geholt und mir endgültig den Seriensieg geholt (Falls Dirk Schönbeck oder Helmut nicht nächste Woche unter 30 min laufen
)
Rainer kam nach 38:24 min als 8. und Sieger M35 ins Ziel. Sein Begleiter Franz-Josef Heller (FJH), von dem ich schon viel gelesen hatte
und den ich jetzt endlich auch persönlich kenne, wurde 11.
Mehr Fotos unter www.wintercross.de
Die Woche hat mit Silvesterlauf, dem 15 km Tempolauf, einer kleinen Radtour am Mittwochnachmittag und heute den 3 x 4000m gut begonnen.
Die schnelleren Einheiten gehen alle problemlos, das Tempo ist aber auch noch moderat. Die 15 Kilometer in geplanten 4:03 min/km mit den letzten 2 Kilometern in 3:50 min zusammen mit Ingbert wurden zwar auf dem Radweg Richtung Obernau kurzeitig zur Rutschpartie, aber insgesamt lagen wir sehr gut im Plan. Auch heute die 3×4000m, quer durch Wenigumstadt, Mosbach und Radheim in geplanten 14:48min lagen mit 14:50min, 14:48min und 14:41min alle im grünen Bereich und haben außerdem auch noch Spaß gemacht.
Ich hoffe ihr hattet alle einen guten Start ins Jahr 2008 und seid genauso motiviert wie ich.
Wir hatten eine schöne Feier in Schimborn und jede Menge Spaß.
Auf der Heimfahrt, vorbei am Schönbusch konnte ich schon eine Menge Leute sehen die ihre Neujahrsvorsätze in die Tat umsetzten. Ich war auch nicht faul und habe abends den 15 km Tempolauf zusammen mit Ingbert gemacht, knapp unter einem 4er Schnitt.
