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Gestern ging es früh aus dem Bett: Kurz vor 6 war die Nacht zuende. Dann ging es ab zu Uwe zum Frühstück. Er hatte aufgefahren wie im Sternerestaurant und hatte immer noch Angst dass etwas fehlen könnte. Danach machten wir uns auf dem Weg nach Würzburg. Wir hatte einige Punkte ausgemacht, wo ich auf ihn warten wollte und ihn mit Getränken versorgen wollte. Da er aber schon sehr früh alleine lief konnte ich dann ab km 15 komplett mit ihm mitfahren. Mit seiner Zeit (2:42 Std) war er am Ende nicht ganz glücklich, aber die Platzierung war dafür spitze: 3. Gesamt, 1. Unterfranke. Die neue „Einrundenstrecke“ war aber eine eindeutige verschlechterung. Mehr enge Kurven, viel Kopfstein, flach war es auch nicht gerade. Trotzdem war auch das restliche TSG Team war erfolgreich. Raileen und Etienne waren das schnellste Ehepaar Unterfrankens mit Platz 1 bzw. Platz 3.
Um 15.00 Uhr war die Siegerehrung beendet und ich hab mich aufs Rad gesetzt und bin zurück gefahren. Leider habe ich den direkten Weg verfehlt, so wurden es statt der errechneten 70 km 105km. Insgesamt also gestern 145km. Danach hat mir Uwe dann in Kleinwallstadt noch eine Pizza spendiert, danach war ich dann aber auch wirklich platt.
Aber neue Zeitziele habe ich jetzt: Marathon in 4:30 Std und Halbmarathon in 2:30 – 2:40 Std. Was da für hübsche Mädels rumrennen…..
Wochenfazit: 570 km Rennrad und MTB. Die Kondition steigt und auch die Kraft kommt langsam zurück. Morgen gibt es vielleicht wieder Neuigkeiten, wann und wie es läuferisch weitergeht.
Zugelegt habe ich diese Woche gleich mehrmals:
- mehr Wochenkilometer auf dem Fahrrad (401 km)
- längste Tagesfahrt (142 km)
- Gewicht (pure Muskelmasse, hoffe ich)
Trotz immer noch verregnetem Wetter war ich fleissig auf dem Rad. Heute wieder mit dem RV Wenigumstadt bis nach Bischofsheim. Heute ging es mir erstmals richtig gut auf dem Fahrrad, die Kraft kommt langsam zurück, ich hatte keinen Durchhänger.
Gefeiert wurde diese Woche auch ein bisschen. Am Freitag waren wir auf dem Edersfest unterwegs. Gestern konnte ich an einer Weinprobe teilnehmen. Im „Weinstall“ von Bernd und Barbara Gilbert hatten wir vom Radfahrverein das Vergnügen einen Sekt, 2 Weisweine, einen Rotling und einen Rotwein zu probieren, eine Vesperplatte zu verdrücken und nebenbei auch noch was über Weinanbau und -ernte zu lernen. Ein sehr lustiger Abend
Am Dienstag hielten Marco und Holger in der Hypobank einen Vortrag über den Transalpine Run. Sie sind 2007, also ein Jahr nach Rainer und mir dort gestartet. Sie hatten jede Menge Fotos von jeder Etappe und am Ende das Video des Veranstalters. In der Vorschau war sogar ich kurz zu sehen, beim Zieleinlauf der letzten Etappe.
Am liebsten hätte ich mich gleich wieder angemeldet. Mal sehen ob ich mal wieder einen geeigneten Partner finde. 2010 will Oliver Binz, auch ein Transalpine-Finisher 2007, zum Mont Blanc. Das wäre auch noch etwas was sich gut in meinem sportlichen Lebenslauf einfügen würde.
Ansonsten bin ich fleissig am Radfahren. Am Montag über 80km, gestern nachmittag gut 100km. 15mal angefangen zu regnen, 15mal nassgeworden. Bis Großkrotzenburg lief es erstaunlich locker. Als ich über die Mainbrücke fuhr und mich auf den Rückweg machte merkte ich auch warum: Bisher hatte ich Rückenwind. Auf jeden Fall war ich ziemlich platt daheim. Und heute morgen die 20 km in die Firma zogen sich ewig. 44 min, ich glaub das ist Minus-Rekord. Aber egal, im Moment ist es nur wichtig dass ich fahre. Rekorde gibt es dann wieder im Herbst.
Naja, richtiges Radfahrwetter ist eigentlich nicht. Aber auch wenn es nicht immer Spaß macht, habe ich die letzten 2 Wochen viel Zeit im Sattel verbracht. Schön unter der Woche war ich mit dem Rad bei der Arbeit und abends zweimal bei Ingbert. Am Sonntag dann erstmals nach langer Zeit mal wieder mit dem Radfahrverein unterwegs. Wir fuhren auf der Jagd nach RTF Punkten nach Hessen. Zusammen mit Felix ließ ich es dann bei der mittleren Runde, die anderen gingen auf die große Schleife. Insgesamt kamen damit 85 Kilometer zusammen, in der Wochenabrechnung waren es 373 km. Diese Woche wurde es aufgrund des Wetters deutlich weniger. Nur einmal zur Arbeit, am Samstag zum TSG Crosslauf wo ich als Zeitnehmer eingeteilt war. Auf dem Rückweg dann der erste Defekt des Jahres. Bei Stockstadt ein lauter Knall und die Luft war in weniger als einer Sekunde leer. Sowohl Mantel als auch Schlauch waren aufgeschlitzt. Da blieb mir nichts anderes übrig als mich abholen zu lassen. Daheim bemerkte ich, dass auch das Felgenband deutliche Verschleißspuren hatte. Jetzt sind endlich wieder beide Räder ok. Heute morgen holte ich zum ersten Mal meine Tria-Rennmaschine aus der Garage. Das Wetter sollte trocken bleiben, also konnte das Principia mit den Schutzblechen daheim bleiben. Es blieb auch wirklich fast komplett trocken. Auf dem Weg nach Rüsselsheim und zurück kamen dann auch erstmals über 100km zusammen. Insgesamt 265 Wochenkilometer.
Dienstag war ich bei Werner Krass um endlich mal ein Datum zu bekommen, wann es wieder mit dem Lauftraining losgehen kann, da mir mein Arzt da nicht weiterhelfen konnte. Werner hat mir bisher immer gute Tips und Hilfe geben können und ich war schon gespannt was er zu der ganzen Sache sagen würde. „So, du willst also wissen wann du wieder laufen darfst“, fragte er nachdem er sich mein Knie angeschaut hatte und ein paar Tests durchgeführt hatte. „Du kannst sofort anfangen, aber dann kannst du davon ausgehen, dass dein Knie in einem Jahr kaputt ist.“ Das Problem ist, dass mein rechtes Bein nur noch ca. 1/3 der Kraft vom linken Bein hat. Ich würde es also durch Lauftraining völlig überlasten. Das heißt für mich: 4-5 Wochen Krafttraining und Radfahren. „Danach können wir vielleicht über Lauftraining reden“, so Werner. Hatte ich mir etwas anders vorgestellt, aber kann man nichts machen. Ich wäre ja blöd wenn ich irgendwas riskieren würde.
Also ging es Dienstag abend gleich nochmal 40 Kilometer aufs Rad, gestern nachmittag 75 km. Alles im Flachen, auf dem kleinen Kettenblatt. Trotzdem war ich danach ganz schön platt. Von meiner Form ist nicht mehr viel da. Domi und Johanna, mit denen ich gestern unterwegs war hats gefreut. Sie konnten mich auf den letzten Kilometern mal richtig leiden sehen. Das Knie machte aber keine Probleme, es fühlt sich völlig gesund an.
Jetzt werde ich halt zum Radfahrer und vielleicht gelingt mir eine Überraschung wie 1999. Damals hatte ich mich auf das 24 Stunden Rennrad-Rennen auf dem Hockenheimring angemeldet. Von Januar bis August bin ich bis auf zweimal die Woche Kasernenrunde (Bundeswehrzeit) nicht gelaufen. Dafür hatte ich 20000 km Rennrad in den Beinen. Samstags vor dem Rennen kam die Absage. Ich hatte so eine Wut, Laufschuhe an und ab in den Wald Richtung Breuburg, volle Kanne, was ging. Nach einer Stunde hab ich in den Wald gekotzt, so fertig war ich. Danach gings wieder eine Stunde zurück. Da hab ich mich dann für den Aschaffenburger Marathon 4 Wochen später angemeldet. Und bin Bestzeit gelaufen (2:48:13 waren das damals)
Die Teilnahme an der Staffel in Roth zusammen mit den Jungs vom MainAusdauerShop hab ich gestern schweren Herzens abgesagt. Aber es wäre natürlich ein riesen Quatsch gewesen. Wenn hier also ein potenzieller Ersatzläufer mitliest (Rainer? Edgar?) einfach bescheid geben. Die Jungs sind schnell, für unser Ziel unter 8 Stunden zu kommen langt wahrscheinlich ein 2:40er Marathon. Den Rest machen die schon
Startgeld ist schon bezahlt.
