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… euch allen noch! Und einen guten Start ins Jahr 2009.

Auch ich hab mir für 2009 einiges Vorgenommen, die meisten Termine stehen schon fest, dazu aber in Kürze mehr.

Auf jeden Fall war ich in der letzten Zeit schon recht fleißig. Lange Läufe, Tempoläufe, Intervalle, im Moment läuft es schon ganz gut, die Vorgaben aus dem Trainingsplan kann ich gut umsetzten. Zusammen mit Simone hab ich mir auch noch zweimal Muskelkater in der Rhön beim Langlaufen geholt. ;-)

Am Donnerstag ging es los nach Dinkelsbühl zu Rainer. Eigentlich sollte es dann in der Nacht zum Freitag Richtung Schnee gehen. Zu meiner Überraschung gab es aber schon hier jede Menge davon. So wurde unser gemeinsamer 30 Kilometerlauf mit etlichen Höhenmetern noch um einiges anstrengender. Rainer hatte eine schöne Strecke ausgesucht und sowohl den Dinkelsbühler Crosslauf, als auch den Stadtlauf mit eingebaut. Beides bestimmt schöne, aber auch anspruchsvolle Wettkämpfe.

Zusammen mit Rainers Bruder Holger ging es dann mitten in der Nacht zum Abfahrtspunkt, wo Paul   (Busunternehmer, Läufer, Triathlet und Organisator unseres Ausfluges) mit seiner Frau Babsi wartete. In einem Kleinbus sammelten wir den Rest unserer Truppe ein um uns  dann auf nach Leutasch in Österreich zu machen, wo wir bei besten Schneebedingungen 3 Tage lang viel Spaß hatten. Vormittags Skating-Kurs, nachmittags dann noch eine Zusatzrunde um das Gelernte zu vertiefen, leckeres Essen im sehr guten Restaurant, interessante, nette Leute, es hat einfach alles gepasst. Natürlich wird man in 3 Tagen kein Langlauf-Profi, aber ich denke, ein bisschen was habe ich gelernt, total unbegabt schein ich nicht zu sein. Vielleicht gehts am Wochenende schon in die Rhön um wieder ein bisschen zu üben, denn es hat richtig Spaß gemacht.

Am Montag (als andere einen extensiven Lauf gemacht haben ;-) ) hab ich dann den 16 km Lauf in 4:05min/km gemacht, morgen gehts dann bei den 4×3000m schon wieder etwas schneller zur Sache.

Wieder seit Wochen ausgebucht war die 15. Auflage des Frankfurter Nikolaus-Cross-Duathlons. Nach tagelangem Regen war es wenigstens am Tag der Veranstaltung trocken und auch die Temperaturen waren erträglich. Prominentester Starter war Lothar Leder, der mich vor dem Start mit den Worten: „Hallo, und? Du wirst das Ding hier heute wohl gewinnen?“ Gleich mal zum Favoriten machen wollte. Aber klar, der Sieg war schon mein Ziel. Ich war schon bei unzähligen Crossduathlons auf dem Podest, gewonnen hab ich aber noch keinen.

Direkt nach dem Start gab es eine kleine Gruppe, unter anderem mit dem Vorjahressieger Heimo Kiefer (Skills04), Lothar Leder und mir. Als mein Forerunner nach 1km piepste und mir eine Zeit von nur 3:35min anzeigte, beschloss ich das Tempo zu erhöhen. Ich konnte mich recht schnell absetzen und bis zum Wechsel nach 5km gut 20sec. herauslaufen. So machte ich mich erstmal alleine auf die 3 Radrunden mit je 7,5 km. Nach etwas 4 km bekam ich Gesellschaft von Heimo Kiefer, der auch sofort attackierte. Ich konnte mich wieder rankämpfen, aber kurze Zeit später die nächste Attacke. Das  wäre wahrscheinlich bis zum Schluß so weitergegangen, aber mitte der 2. Runde konnte ich nichts mehr entgegensetzen.  Bis in die Wechselzone verlor ich so noch 1:10min, obwohl ich eine Minute schneller unterwegs war wie 2007. Auf der abschliesenden 2,5 km Runde war ich wieder der Schnellste, konnte sogar schneller laufen als die ersten beiden Runden, kam auch noch bis auf 20 Sekunden an Heimo ran, mehr war aber nicht drinnen. Also wieder nichts mit dem ersten Sieg, aber egal, der Wettkampf hat wieder richtig Spaß gemacht. 1:10:30Std war meine Endzeit. Das Podest vollständig machte dann Lothar Leder, der genau eine Minute nach mir die Ziellinie überquerte.

Im strömenden Regen stand gestern mal wieder  Tempo  an.  20×400m mit 200m Pause. Die 400er waren mit 1:31min angegeben, die Pause mit ca. 1min. Insgesamt lief ich alles ein bisschen schneller, aber ich hatte auch keine Lust zu erfrieren. Besonders die letzten fünf 200er hätte ich am liebsten gar kein Tempo rausgenommen, so kalt war mir da.

Diesmal waren die Bedingungen ideal, der Boden nicht so tief wie letzte Woche, die Temperaturen aber noch im erträglichen Rahmen. Mein Ziel war es also die Zeit von letzter Woche wieder etwas zu unterbieten. Die ersten 3 Kilometer waren auch im Zeitplan, dann verlor ich aber immer wieder ein paar Sekunden, so dass es am Ende zu einer 35:00 min reichte. Da ich letzte Woche aber meinen Umfang an Kilometern wieder gesteigert hatte und auch viel auf dem Rad saß, kann ich doch zufrieden sein. Außerdem war es doch eine Premiere: Zum ersten Mal wird es einen Laufreportbericht über Goldbach geben, in dem ich als Sieger stehe. Normalerweise werde ich immer 2. wenn die Reporter von dort anrücken ;-)

Nachdem mich Simone schon ein paar Mal bei Wettkämpfen angefeuert hatte und auch ich schon bei ihr am Streckenrand stand, waren wir diesmal erstmals gemeinsam am Start.

Das war dann auch der letzte Start in Goldbach in diesem Jahr. Nächste Woche geht es nach Frankfurt zum Nikolausduathlon, das Wochenende danach mach ich mir Rainer einen Langlaufkurs.