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137 km Laufen, 25km auf den Skiern, 143 km mit dem MTB zur Arbeit und dann noch 68km auf der Rolle. Vor 2 Wochen lief es richtig gut bei mir. Nicht nur die Quantität, auch von der Qualität haute es super hin. Am Sonntag in der Rhön beim Skaten fühlte ich mich aber schon ein bisschen schlaff. Also beschloss ich am Montag einen Ruhetag zu machen. Leider wurde daraus eine Ruhewoche. Bis Donnerstag schleppte ich mich noch zur Arbeit, danach ging erstmal nichts mehr. Freitag und Samstag verbrachte ich im Bett. Vielleicht hätte ich das schon 2 Tage vorher machen sollen, dann Sonntag ging es mir schon wieder deutlich besser und ich konnte in Goldbach zwar nicht laufen, aber immerhin an der Siegerehrung teilnehmen. Diesmal hat ja David den Sieg in der Top5 Wertung souverän für sich entschieden, sogar mit neuem Streckenrekord. Für mich blieb Platz 2 und der Sieg in der Altersklasse, mit einer ähnlichen Gesamtzeit wie letztes Jahr.

Heute war die Nase wieder komplett frei, der Husten weg und die Lust aufs Training wieder da. Ich hatte noch überlegt ob ich die 18km Tempolauf mit 6 Endbeschleunigung noch einen Tag verschiebe, aber beschloss dann es zu versuchen und notfalls einfach locker weiter zu laufen, oder die EBS weg zu lassen. Aber es lief vom ersten Kilometer an sehr gut, immer ganz knapp unter der Vorgabe von 4:00min/km und auch die EBS, die ich unter 3:46 laufen sollte ging locker weg. Nach 1:09:26 waren die 18 km abgespult und ich mir sicher, dass ich durch die 7 Tage Pause nicht viel verloren habe.

Während Simone sich am Sonntag bei schönstem Wetter und besten Bedingungen in der Rhön beim Langlaufen vergnügte, stand ich in Goldbach bei -11 Grad in kurzen Hosen am Start zum 7. Lauf der Winterlaufserie. Eigentlich hatte ich mich beim Einlaufen schon entschieden, in meinen Nike Vaporfly zu starten, als ich merkte, dass sich fast alle Läufer der Top10 sich für Spikes entschieden hatten. Also wechselte ich noch die Schuhe. Und es war eine gute Entscheidung. Zusammen mit David Karl, Dirk Busch und Timo Grub ging es die ersten 7 Kilometer im Gleichschritt. Zur Hälfte waren wir fast eine halbe Minute langsamer als sonst. Dann ging aber richtig die Post ab. Trotzdem fühlte ich mich sehr locker und war im Ziel über die 35:08 min trotz geschlossener Schneedecke schon ein bisschen überrascht.

Am Nachmittag wurde dann in Dammbach Thomas’s Geburtstag gefeiert. Nachdem meine Teamkollegen mir der Reihe nach erzählten wie fleißig sie für die Deutschen Meisterschaften im Duathlon in Backnang trainieren, habe ich beschlossen, auch ein bisschen mehr Rad zu fahren. Also gings am Montag vor der Arbeit gleich mal auf die Rolle. Mittags dann zu Fuß zur Golfplatzrunde. Dienstag stellte ich das Auto in Babenhausen ab und machte mich mit dem MTB auf den Weg zur Arbeit, immerhin 23 Kilometer. Am Mittag habe ich dann die Tempoeinheit die am Montag wegen dicker Waden von den Spikes ausfallen musste nachgeholt. 18 Kilometer mit 2 km EBS in 1:12:52 Std.

Heute dann ein lockeres Läufchen mit Ingbert am Main entlang, bevor es wieder für gut 50 Kilometer auf die Rolle ging.

Das neue Jahr begann mit einer schönen Feier und sportlich gesehen mit einem kleinen Läufchen durch Darmstadt am Abend.

Am Samstag stand dann ein weiterer langer 35er auf dem Programm. Alleine nach Mömlingen, dann mit einer recht großen Gruppe vom Mömlinger Lauftreff 18km und dann wieder alleine durch den Wald zurück. Sonntag gings dann wieder in den Schnee. Mit geliehenen Skating-Ski hab ich mal getestet ob der Kurs in Leutasch was gebracht hat. Am Roten Moor liefs erstaunlich gut, auch die Pisten waren noch ok. Nur auf dem Flugfeld machten Schneeverwehungen, eisiger Wind und Sichtweiten unter 10 Metern das Vorankommen schwer.

Die neue Woche begann mit einem 10km Tempolauf im 3:50er Tempo, der mir die ersten 2 Kilometer trotz ordentlichem Warmlaufen erstaunlich schwer fiel. Dann wurde es aber von Meter zu Meter leichter und zum Ende hin sogar zu schnell.

Heute war ich dann wieder in Mömlingen unterwegs. Mehr als 30 Läufer waren zum 3Königslauf gekommen. 24 km und 650 Höhenmeter auf verschneiten Wegen. Einfach wunderschön! Letzte Woche war Radfahren bei eisigen Temperaturen nicht gerade angenehm aber immerhin hab ich ein paar Kilometer zusammen bekommen, diese Woche war es dann einfach zu gefährlich bzw. unmöglich. Also musste nach der Rückkehr aus Mömlingen die Rolle mal wieder für gut 50  Kilometer herhalten. Aber selbst da habe ich kalte Füße bekommen.