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Zurück aus dem Urlaub – oder sollte ich besser Trainingslager sagen? Insgesamt kamen im Tannheimer Tal an 6 Tagen 194km Langlauf zusammen, größtenteils Skating, aber auch ein paar Kilometer im Klassischen Stil. Die ersten Tage waren perfekt, der Schnee war noch ausreichend und die Sonne erfreute uns mit Plusgraden. Freitag dann sogar mein erster Wettkampf auf den Skiern: Beim Biathlon in Haldensee stand ich am Start. 2km mit einer Schießeinlage. Mit 8 Patronen musste man die 5 Scheiben abräumen. Es hat viel Spaß gemacht, leider ging am Schießstand einiges schief. An jedem Stand sollte ein Betreuer sein, der aufpasst. Bei mir fehlte der leider. Als einer kam, kannte der sich mit dem Gewehr nicht aus und es musste erst ein neues geholt werden. Für die 2 Runden mit einigen Höhenmetern brauchte ich nur 5:30 min, verbrachte aber leider 3:35 am Schießstand. Die ersten beiden Schüsse gingen daneben, dann legte ich eine Serie mit 5 Treffern hin. Am Ende ein Platz im Mittelfeld und bei der Tombola immerhin ein schöner Atomic-Trinkgurt. Samstag auf Sonntag dann der Umschwung, Schneefall die ganze Nacht. Ich habe mich dann 25 Kilometer durch den tiefen, weichen Schnee gekämpft, dann war ich platt. Am Montag dann die schönste Tour, hinauf zum Vilsalpsee, 35 Kilometer. Und abends nochmal 10 klassisch. Dienstag dann wieder Schnee, die ganze Nacht und den ganzen Tag. Dazu auch noch Sturm. Schön war es trotzdem, auch wenn wir Mittwoch eine Pause einlegen mussten. Daheim hatte ich eigentlich dann mit guten Bedingungen fürs Radfahren und Laufen gerechnet, aber auch bei uns jede Menge Schnee.

Also ging es am Samstag hoch zum Engländer, wo unsere Vereinsmeisterschaften im Ski-Langlauf statt fanden. Dank des guten Trainings konnte ich Bernd und Volker knapp in Schach halten und mir den Titel holen.

Heute stand dann der Rodgauer Crossduathlon auf dem Programm. Doch noch ein bisschen platt von gestern oder der ganzen letzten Woche, lief es schon beim ersten Lauf nicht locker. Ich konnte zwar mit der ersten Gruppe in die Wechselzone laufen, fühlte mich aber nicht besonders gut. Beim Radfahren waren wir dann eine 5er Gruppe auf der Verfolgung von Heimo Kiefer. Dort lief es eigentlich ganz gut, nur der glatte Untergrund machte mir etwas Probleme. Bin da sowieso eher der Schisser. Beim 2.Lauf ging dann erstaunlicherweise gar nichts mehr. Beim Wechsel verlor ich die Gruppe und rannte einsam hinterher. So blieb am Ende Platz 6 und der Bronzerang in der AK.

Morgen in aller Frühe geht es los Richtung Österreich. Genau gesagt ins Tannheimer Tal zum Skaten. Laut Wetterbericht soll es ja am Wochenende noch mal schneien und dann richtig kalt werden.

Nachdem ich dieses Jahr schon recht fleißig auf dem Rad war, ist mir auch bei Schnee und Eiseskälte nie etwas passiert. Mit meinem alten Rennrad und meinem MTB, beide über 10 Jahre alt, bin ich immer heil angekommen. War ja fast klar, dass wenn ich meinen nagelneuen Carbonrenner raushole, sich das schnell ändert. Im Kreisel in Aschaffenburg rutschten mir beide Räder gleichzeitig weg und das Rad schlitterte durch den Kreisel und ich hinterher. Bis auf ein paar kleinere Kratzer und Abschürfungen ist aber zum Glück nichts passiert.

Heute war noch mal Tempo angesagt. Lange Treppe runter: 5000m, 4000m, 3000m. Mit 2000m bzw. 1500m Trabpause. Vorgegeben war ein 3:33er Tempo. Heraus kamen 17:39 (Vorgabe: 17:45), 13:59 (14:12) und 10:36 (10:39)

Also dann bis nächste Woche! ;-)

Nachdem es letzte Montag schon wieder gut gelaufen war, lies ich es Dienstag und Mittwoch mit jeweils 16 km lockerer angehen, um am Donnerstag die 4×2500m gut durchziehen zu können. Der lange Tempolauf vom Montag hatte mir keine Probleme bereitet, aber bei den kürzeren und schnellen Sachen muss ich mich im Moment noch ganz schön strecken. Vorgabe für die 4×2500m mit 1500m Trab waren 8:23min. Den Radweg am Autobahntunnel entlang konnte ich die Vorgabe zwar perfekt einhalten (8:23, 8:23, 8:23, 8:26) aber auf eine 5.Wiederholung hätte ich keine Lust gehabt ;-)

Am Freitag war ich dann auch richtig schön platt und joggte einmal hoch zum Golfplatz und wieder zurück. Vor dem langen am Samstag hatte ich dann schon ein bisschen Schiss, aber völlig umsonst. Gleichmäßig Tempo von Anfang an, durch einen Rechenfehler beim Rückweg dann sogar 36,2km lief ich mit einem 4:27er Tempo immer im Wohlfühlbereich.

Am Sonntag ließen wir es uns dann im Cafe Orth beim Brunchen richtig gut gehen, nachmittags hatte ich dann plötzlich heftige Kopfschmerzen. Kenne ich eigenlich gar nicht bei mir. So fiel der regenerative Lauf aus. Trotzdem kamen 118km zu Fuß und 170km mit dem Fahrrad zusammen.

Die neue Woche heute begann mit dem 10km Tempotestlauf. Die Vorgabe lautete mindestens ein 3:47er Schnitt, am besten aber an die 3:34 heran. Auch das war, von einem kleinen Durchhänger zwischen km7 und 8 abgesehen, problemlos und nach 35:37min war schon wieder alles erledigt.