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Bevor ich nächste Woche eine kleine Wintercrosspause einlege ging es noch einmal richtig zur Sache. Diesmal fühlte ich mich richtig gut! Zusammen mit dem „Ersttäter“ Mario und Edgar, der auch schon 4 Jahre nicht mehr hier war, merkte ich schon beim Einlaufen eine deutliche Verbesserung zu letzter Woche. Auf den ersten beiden Kilometern hatte ich dann noch mit Steffen Straub von Heart&Soul Stuttgart eine hartnäckige Begleitung, er musste dann aber doch abreisen lassen und wurde am Ende 3. Trotzdem spürte ich auch bei Kilometer 4 immer noch einen Atem in meinem Nacken: Bernhard hatte sich wieder festgebissen und lies auch bis zum langen Bergabstück nicht locker. Die erste Hälfte war mit 17:28 min 14 sec schneller als in den letzten Wochen, aber die Beine noch richtig locker. Das wirkte sich auch auf dem Wen nach unten aus, mit 2:56min war ich hier so schnell wie lange nicht mehr. Hier konnte ich dann auch endlich einen beruhigenden Abstand zwischen Bernhard und mich bringen. Am Ende konnte ich die angestrebte 34er Zeit mit 34:45 sicher erreichen und auch den Serienrekord von Manuel Ruhland zurückholen.
Endlich mal wieder ein Lauf mit dem ich rund um zufrieden sein kann.
Nächste Woche bin ich in Frankfurt beim Nikolaus Duathlon unterwegs.

Am Montag musste mein „München Zahn“ dran glauben. Mit dem Hinweis „aber heute bitte kein Sport mehr“ wurde ich nach Hause geschickt. Nachdem bis abends die ganze Geschichte noch dreimal angefangen hatte zu bluten und alles schön geschwollen war, hatte ich auch den Rest der Woche nicht gerade besonders viel Lust auf Sport. Aber immerhin fühlte ich mich am Sonntag fit genug für einen kleinen Geburtstagsausflug nach Goldbach. Nach dem „Gratulationsmarathon“ kam dann der weniger erfolgreiche Teil. Am Anfang konnte ich noch ganz gut mit Manuel Ruhland mithalten, besonders die ersten Berge gingen sehr gut. Vom Gefühl her hätte ich bis Kilometer 4 eigentlich alles lockerer eingeschätzt. Doch dann entwischte er mir doch so langsam und von hinten machte Bernhard richtig Druck. Halbzeit mal wieder in 17:40min, alles sogar noch auf Bestzeit-Kurs. Dann war die Kraft und die Luft raus, Bernhard zog vorbei und mein Tempo wurde immer langsamer. Kurz vor Schluß kam dann auch noch Jürgen Reiser, was mich noch mal zu einem Endspurt motivieren konnte. Am Ende stand dann eine 36:28min, was hoffentlich zum Streichergebnis wird. Und Bernhard, der in der M45 jetzt seine Goldbach-Bestzeit auf 35:22min verbessert hat, wird so zum harten Gegenspieler um den Gesamtsieg. Wenn nächste Woche der 4. der Rheinland-Pfalz-Meisterschaften M40 kommt, muss ich mich wieder in anderer Form zeigen! ;-)
Heute kamen die letzten Fäden raus und somit kann das Training wieder im normalen Umfang starten!

Eine seltsame Woche war das gewesen. Montag und Dienstag hab ich noch sehr locker gemacht, am Mittwoch war ich dann erstmals seit dem Urlaub wieder mit dem Rad zur Arbeit unterwegs. Das Wetter war super! Aber auf dem Heimweg kam ich plötzlich nicht mehr vorwärts. Der Hügel zwischen Schaafheim und Schlierbach kam mir vor wie ein Alpenpass. Der geplante Lauf am Nachmittag fiel dann ersatzlos aus. Der Rest der Woche verlief dann wieder ganz normal.
Am Sonntag war ich natürlich wieder in Goldbach am Start. Da Bernhard sich diesmal in Rom vergnügte wurde es noch einsamer als letzte Woche. Sehr schnell war ich alleine unterwegs und konnte bis ins Ziel 1:40 min herauslaufen. Bis zur Halbzeit lag ich 2 Sekunden hinter der Zeit der Vorwoche, am Ende reichte es zu einer Verbesserung um 12 Sekunden auf 35:10 Minuten. Nächste Woche noch einmal 12 Sekunden und schon ist die erhoffte 34er Zeit erreicht. Zweiter wurde diesmal Felix Alfen. Der A-Jugendliche hatte schon beim Hypolauf eine starke Leistung geboten und hat bestimmt in den nächsten Jahren noch einiges zu bieten. Für den sportlichen Höhepunkt des 2. Laufes sorgte Veronika Ulrich, die den Streckenrekord bei den Frauen auf 37:23 min verbesserte.

Heute ging es wieder los: Die Goldbacher Winterlaufserie ist in die neue Saison gestartet. Nach einer Woche mit etwas kratzigem Hals und schweren Beinen stand wieder am Start der Strecke die ich mittlerweile fast blind laufen könnte. Da die Konkurrenz verletzt ist (Gute Besserung an Timo Grub und David Karl!), gestern in Jügesheim am Start war (Glückwunsch an Marco zu seiner 34:03) oder einfach „unentschuldigt“ fehlte, war der Weg für mich frei. Zum Glück jagte Bernhard mich ordentlich, so dass ich nicht bummeln konnte. Die Strecke war ordentlich matschig und aufgeweicht und dadurch nicht besonders schnell. Die Halbzeit erreichte ich nach 17:42min, die 2. Hälfte, die eigentlich die schnellere ist, viel mir dann aber doch schwer und so wurde es nichts mit einer 34er Zeit, die ich aber für nächste Woche eingeplant habe. Am Ende stand eine 35:22min. Dieses Jahr muss man sich beeilen, sonst wird man von der schnellsten Frau überrannt.
Veronka Ullrich wird die Serie komplett mitmachen. Heute reichte es einen Tag nach dem Deutschen Crosscup immerhin schon zu einer 37:49. „Jetzt lauf ich jede Woche 30sec schneller, deine Zeit ist mein Ziel für den letzten Lauf“ sagte sie zu mir.
Bilder sind auch schon online
Und der Bericht von Laufreport ist auch online.

Die letzte Woche unseres Holland Urlaubs ist auch vorbei. Einen Tag und eine Nacht davon habe ich auf dem Klo verbracht. Durchfall und Brechen, genauso schnell weg wie es da war.
Abgeschlossen habe ich die Woche mit einem schönen Lauf auf einer Mountainbikestrecke. Laut Beschreibung ist es die schönste und wahrscheinlich auch anspruchsvollste MTB-Strecke Nordholland. Ok, Odenwald und Spessart sind anspruchsvoller, aber schön war sie auf jeden Fall. Komplett angelegte schöne Trails kamen auf 14 Kilometern 339 Höhenmeter zusammen, was immerhin etwas über Goldbacher Niveau liegt. Eigentlich sind dort Läufer nicht so gerne gesehen, genauso wie die Mountainbiker auf den Fußwegen. Aber die die mich überholt haben waren alle sehr freundlich.
Gestern hab ich mich mal wieder auf die Wintercross-Strecke getraut und bin sie recht locker in 42 Minuten abgelaufen. Am Sonntag geht es ja wieder los, mal sehen wer dieses Jahr alles vorne mitläuft und wie ich drauf bin.