Heute in Schotten beim Stauseelauf gab es ein kleines Greif-Familientreffen. Edgar war auf der 10er Strecke unterwegs, Rainer der geschäftlich in Kassel unterwegs war nahm auf dem Nachhauseweg wie auch ich den Halbmarathon unter die Füße.
Mein Ziel war es meine Bestzeit (1:13:40) möglichst deutlich zu unterbieten, ob es zu einer 1:12 reichen sollte war ich mir nicht sicher. Nach ZahnOP, laufender Nase und wenig Training in dieser Woche würde das wohl hart werden.
Die Bedingungen waren nicht schlecht, etwas warm, die Strecke nicht ganz flach aber trotzdem schnell zu laufen. Leider gab es sehr bald Überrundungen, da ich erst in das Ende des 10 km Feldes hineinlief und später dann auch noch viele Halbmarathonis überholte.
Leider war ich praktisch von Anfang an auf mich alleine gestellt, nur Michael Port lief die ersten Kilometer noch mit. Aber mein Tempo war sehr gleichmäßig, die ersten beiden Runden in der gleichen Zeit. Bei Kilometer 10 ging ich in 33:58 durch. Runde 3 war etwa 20 sec langsamer, dann bekam ich ernsthaft Probleme. Direkt am Anfang der letzten Runde ein brutales Seitenstechen, vermutlich vom zu kalten Wasser, das ich mir über den Kopf geschüttet hatte. Kurzzeitig dachte ich sogar ich müsste ein Stück gehen. Total verkrampft konnte ich nur noch schlecht atmen. Dadurch verpasste ich dann das Kilometerschild mit der 16. Bei Kilometer 17 ging es wieder ganz normal weiter, und zu meiner Überraschung war ich die letzten beiden km in 7:10 gelaufen, hatte also nicht einmal 20 sec verloren. Immer noch Kurs auf eine neue Bestzeit konnte ich wieder beschleunigen und die letzten 4 Kilometer immerhin noch unter 14 Minuten laufen. In 1:12:53 konnte ich einen sicheren Sieg feiern und bin meinem Ziel beim Badenmarathon wieder ein Stück näher gekommen.

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