…morgens auf dem Rad. Gestern kam auch noch starker Gegenwind dazu, heute war es einfach „nur“ kalt.

Eisig war es auch am Sonntag in Goldbach. Ich hatte mir vorgenommen nur halbwegs locker zu laufen. Samstags hatte mich Edgar noch die steilsten Rampen von Mömlingen hochgejagt. In Goldbach dann die Überraschung: Gerade wenn man nicht damit rechnet ist plötzlich Konkurrenz da. Marcus Unsleber aus Hammelburg, Valentin Harwart aus Schweinfurt, Manuel Ruhland aus Neu-Isenburg. Plötzlich ging die Post ab.

Die Strecke war ideal, ich versuchte möglichst locker mitzulaufen. Bald gab es einen Dreikampf mit Harwart, Ruhland und mir. Ruhland hatte mehrmals Probleme mitzugehen, kämpfte sich aber sehr stark immer wieder ran. Ich fühlte mich trotz der Runde am Samstag locker wie bei keinem der Läufe vorher. 17:40 min bei Halbzeit, das hat mich dann doch überrascht. Ich hatte mir schon vor dem Start vorgenommen keinen Endspurt mitzumachen, also versuchte ich bergab wegzukommen, versuchte am letzten Anstieg wegzukommen, alles ohne Erfolg. Also zog Harwart zum Ende weg, ich blieb noch kurz dran, dann viel ich zurück und kam 6 Sekunden später, zeitgleich mit Ruhland ins Ziel.

Bei diesen Bedingungen, ohne den Lauf gestern und wenn man gleich von Anfang Tempo gemacht hätte, wäre eine persönliche Bestzeit und Serienrekord möglich gewesen.

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