Nachdem ich letzte Woche den Sieg in der Top 5 Wertung klar gemacht hatte, konzentrierte ich mich diese Woche schon auf die nächsten Aufgaben die warten und zog den Trainingsplan durch, ohne Rücksicht auf den letzten Wertungslauf zu nehmen.
Das bedeutete auch einen 35er am Samstag. Nach der Arbeit ging es zu Fuß richtung Wenigumstadt, unterwegs im Schönbusch ein paar Extrarunden, so dass am Ende 34,5 Kilometer in etwas mehr als 2:30 Std standen.
Heute früh waren dann die Beine dementsprechend müde, denn der Abend im „Biergarten“ in Dieburg hatte auch nicht gerade zur Regeneration beigetragen. Wenisgtens war die Strecke diesmal wieder hart und schnell. Wir machten uns also um halb 10 wieder auf den Weg und bildete sich mit Ingbert, Helmut und Florian Brosch vom TV Bad Orb eine Spitzengruppe. Schon nach einem Kilometer stand fest dass es ein langsameres Rennen werden würde. Am Berg gingen Florian Brosch und dann weg und liefen langsam einen Vorsprung heraus. Das Rennen an sich war schön gleichmäßig, ich versuchte ein paar mal zu testen wie meine Chancen im Endspurt und am letzten Berg sind. Bei Halbzeit eine Minute hinter letzter Woche, fragte mich Brosch ob es wohl noch was mit einer 36er Zeit werden würde. Ich meinte wenn wir es bergab schön laufen lassen sollte es klappen. So wurde die 2. Hälfte dann ein ganzes Stück schneller. Auf einen Endspurt wollte ich es nicht ankommen lassen und nach zweimal Platz 2 wollte ich unbedingt mal wieder gewinnen. So erhöhte ich das Tempo am Berg genau dort wo ich letzte Woche das Nachsehen hatte. Der kleine Abstand den ich herauslaufen konnte reichte bis ins Ziel und die 35:50 min können sich bei dem sehr langsamen Beginn noch sehen lassen. Auch Brosch blieb noch knapp unter 36 Minuten.
Claudia Hille konnte heute auch ihren ersten Lauf gewinnen und so war der Wintercross endlich mal wieder in TSG Hand. Und von unseren geplanten 10000 Punkten im Vereinszehnkampf sind die ersten 1000 schon auf unserem Konto 😉
Nächste Sonntag gibt es dann noch das große Schaulaufen und die Siegerehrung. Danach werden die Koffer ins Auto gepackt und es geht ab nach Ruhpolding.
Während ich es mit meiner langsamsten Zeit in der Serie 2007/08 eher etwas gemütlich angehen lies, drehten andere mächtig auf: Am Samstag haben unsere HSG-Bienen in der Handballbundesliga den Tabellenführer aus Leverkusen mit 25:21 nach Hause geschickt. Die Halle hat getobt und das zu Recht. Nach mäßigem Beginn mit 3:7 Rückstand ging es in der 2. Halbzeit dann richtig ab. Wenn sie an diese Leistung anknüpfen können, sollte es auch nächstes Jahr in Liga 1 weitergehen.

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