Vom Schottener MTB-Marathon habe ich mich recht schnell erholt, nur am Montag morgen zur Arbeit hatte ich noch ziemlich schwere Beine. Dafür ging es am Dienstag beim Laufen endlich ein bisschen lockerer. Der „Trampel-Schritt“ ist noch nicht weg, aber immerhin schon etwas leichtfüßiger.

Am Feiertag war ich dann mal wieder mit Stefan unterwegs. Wir machten uns gemeinsam auf den Weg nach Heidelberg und dort auf den Königsstuhl. Die Strecke war ideal, schöne Seitenstraßen, fast ohne Verkehr. Im 32er Schnitt waren wir recht schnell in Heidelberg und machten uns dann an den „Aufstieg“. Gut 400 Höhenmeter ging es dort nach oben. Auf dem Rückweg führte uns Lisa, die nette Stimme aus Stefans Navi leider auf eine Schotterpiste. 10 km zurück, oder probieren ob es geht? Wir fuhren mit unseren Hightech Maschinen quer durch den Wald, hatten Glück dass nichts kaputt ging, versauten uns den Schnitt und hatte nach fast 25 Minuten wieder Teer unter den Reifen. Als sich unsere Wege nach 170 km trennten, entschloss ich mich die 200 noch voll zu machen, fuhr statt in Großumstadt über den Berg noch nach Babenhausen und den Ringheimer Flugplatz. Mit genau 200,14 km rollte ich in den Hof.

Gestern saß ich dann schon um 6:00 Uhr auf dem Rennrad um wenigstens etwas zu tun. Nach der Arbeit ging es direkt Richtung Großwallstadt, mit dem Auto und Anhänger. Dort hatte ich mit Rudolf zusammen die Verpflegung der Wenigumstädter Mountainbiketour übernommen. Wir schnitten Äpfel und Bananen auf, rührten Tee an, schenkten Apfelschorle aus und lernten interessante Leute kennen.

Heute dann schon wieder früh aufstehen. Punkt 7:00 Uhr stand ich wieder am RV-Heim um auf die 150 km Tour zu starten. Leider waren die Kollegen schon 10 min früher gestartet. Also fuhr ich 60 km alleine, bis ich sie eingeholt hatte. Danach gaben wir teilweise richtig ordentlich Gas und hatten nach 4:50 Std die 158 km in einem Schnitt über 32 km/h hinter uns und auch noch jede Menge Spaß dabei.

Insgesamt würde ich meiner Radform schon fast eine 2+ geben, ich fahre aber auch so viel wie seit Jahren nicht mehr. Eine Laufform habe ich dafür noch garnicht, aber immerhin darf ich ja laufen.

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