Fast wäre mein Lauf-Wettkampf-Comeback im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen. Am Ende des D-Laufes gestern beim Hypo-Vereinsbank-Citylaufs ging in Aschaffenburg ein Wolkenbruch herunter wie ich ihn schon lange nicht mehr erlebt hatte. Dicht gedrängt standen die Läufer und Zuschauer überall wo es ein bisschen Schutz vor den Hagelkörnern und Wassermassen gab. Als der Regen nachlies war ich nass und völlig durchgefroren. Also bin ich ins Parkhaus, zog wieder meine normalen Klamotten an und wollte mich schon auf den Heimweg machen. Draußen hatte es aufgehört zu regnen, also entschloss ich mich nochmal zurück zugehen und eine Bratwurst zu essen. Dann kamen so langsam die Informationen. Der C-Lauf wird bald nachgeholt, gegen 21:00 Uhr werden dann A und B Lauf zusammen gestartet. Was solls, wieder zurück, Laufsachen anziehen, Bratwurst vergessen und warmlaufen. Jetzt war ich also doch im schnellsten Lauf des Abends gelandet. Aber ich habe meine selbstgesteckte Marschroute genau eingehalten: Max. 150er Durchschnittspuls. Schon nach 2 Runden zogen die Afrikaner vorbei, etwas später die schnellsten Deutschen, dann auch die, mit denen ich bei guter Form hätte mitlaufen wollen. Eingangs der letzten Runde war der Puls bei 148 im Schnitt, also zog ich nochmal an und kam beim Zieleinlauf tatsächlich genau auf 150. Unterwegs kam ich mir ein bisschen vor wie die Bundeskanzlerin: Links ein bisschen winken, rechts ein bisschen winken…..Sehr viele bekannte Gesichter am Straßenrand, die mich anfeuerten. 10 Minuten schneller war ich schonmal gewesen, aber im Ziel war ich einfach froh, dass ich dabei war. Es hat richtig Spaß gemacht, kein Ziehen und Zwicken. Auch heute nicht die geringsten „Nachwehen“. Also kann der vorsichtige Aufbau genauso weitergehen wie bisher. Am 06.09. schlag ich dann wieder zu.

Öfter frag ich mich ja wer die knapp 80 Leute sind die durchschnittlich am Tag auf diese Seite schauen. Gestern merkte ich dann mal wieder wieviele wirklich gut informiert sind und genau beobachten wie es wieder langsam voran geht. Danke für die vielen aufmunternden Worte vorher und die Glückwünsche hinterher!

Die Pläne für heute waren dann wieder stark vom Regen bedroht, aber zum Glück hat es dann doch noch alles geklappt. Pünktlich um 13:00 Uhr als ich Feierabend hatte hörte der Regen auf und ich fuhr nach Großostheim, wo ich mich mit Simone traf. Zusammen fuhren wir dann eine große Runde Richtung Odenwald, bei herrlichstem Sonnenschein. Schön war’s!

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