Diese Woche habe ich noch ein paar Radkilometer für den Gletscherkaiser am 15.06. gesammelt und war dabei nicht gerade vom Glück verfolgt. Am Mittwoch ein Gewitterschauer, am Donnerstag morgen mal wieder einen Platten. Auch Laufkilometer kamen wieder einige dazu, besonders das Schönbuschtraining am Donnerstag abend, nach langer Zeit mal wieder mit Ingbert und Helmut hat Spaß gemacht, auch weil es viel besser lief als geplant. Auf unserer traditionellen schnellen 2. Runde reichte es schon wieder zu einer niedrigen 16er Zeit.

Also beschloss ich wirklich in Feldkahl beim Eichbildlauf zu starten. Nicht so locker wie in Aschaffenburg, aber auch ohne größere Ambitionen. Ok, den Pokal für die Bergwertung konnte ich noch nie gewinnen. Ich hoffte also auf genug Kraft für die ersten 1,5 Kilometer. Ein langer Sprint schon kurz nach dem Start reichte um mich abzusetzen, aber ich brauchte alle Kraft um den langen Anstieg zu überstehen. Ich war selbst überrascht als es wirklich reichte und ich sozusagen mein Tagesziel erreicht hatte. Es dauerte auch nicht lange und Uwe schloss auf. Zusammen zogen wir unsere Runden, bergauf hatte ich leichte Vorteile, bergab lief er es gut laufen. Ich wäre auch mit dem 2. Platz mehr als zufrieden gewesen, verschenkt wird auch nichts. Und wenn der beste Fan der Welt am Wegrand steht, muss man ja auch was zeigen 😉 . Auf dem letzten Kilometer konnte sich Uwe erst absetzen und ich hatte den Lauf fast schon abgehakt. Als der Vorsprung aber nicht  größer wurde zog ich nochmal an und ging vorbei.

Ganz ehrlich, ich habe nicht tiefgestapelt. Dass es nach so kurzem Lauftraining schon wieder so gut läuft hatte ich nicht erwartet. Aber gerade bergauf hat mir anscheinend das Radtraining viel geholfen. Heute sind wir dann auch gleich nochmal 106 Kilometer durch den Odenwald gefahren. Also kann ich mich auf den Gletscherkaiser am Wochenende freuen. Die Form scheint anzusteigen und sollte auf dem Rad noch um einige Prozent besser sein als zu Fuß

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