Am Sonntag war die Nacht wieder früh um. Schon weit vor 6 Uhr macht ich mich auf den Weg nach Frammersbach. Zum Glück hatte ich viel Zeit eingeplant, die A3 war nämlich ab dem Seligenstädter Kreuz komplett gesperrt. Also ging es erst auf die A45, dann quer durch den Kahlgrund in den Spessart. Da lernt man die Welt kennen.

Das Rennen selbst lief anfangs sehr gut, die erste Runde fühlte ich mich super stark. Die Abfahrten waren wie immer schwierig für mich, aber bis auf einen kleinen Sturz, eher ein „Rutscher“ direkt in ein Matschloch kam ich super durch. Auch die Zeit von 2:44 Std für die ersten 60 km waren optimal. Hätte ich es nur bei den 60km gelassen. Da hätte ich noch ein paar Minuten schneller fahren können und eine gute Zeit und Platzierung erreichen können. Aber ich musste es ja mal wieder übertreiben 😉 und hatte für die 120km gemeldet. Bei der Einfahrt in die 2. Runde fühlte ich mich noch locker und war guter Dinge. Dann ging innerhalb von 5 Minuten nichts mehr. Weder bergauf, noch im Flachen. Ich kam nicht mehr vom Fleck. So hab ich dann nach 70 km beschlossen es gut sein zu lassen und bin zurück nach Frammersbach gefahren.

Dort kam dann auch kurze Zeit später Simone an, die mit dem Rennrad die 110 Kilometer von Darmstadt aus hergefahren war.

Am Montag war dann wieder alles bestens, das Tempotraining im Laufen lief locker, keine Ahnung was da Sonntags los war. Wahrscheinlich ein bisschen zu schnell los und einfach die Strecke noch ein bisschen lang.

Meine täglich Radstrecke hat sich jetzt allerdings auch verlängert. Statt der bisherigen 20 km einfache Strecke sind es im Moment knapp 28km. Von Darmstadt mit dem Auto kommend parke ich in Rodgau und steige dort auf das Rad um. Aber die Strecke muss noch optimiert werden. 35 km Auto sind immer noch zu viel.

Bikemarathon

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