da fällt mir doch glatt die Zigarette aus dem Mund. Was machen denn diese „hirnverbrannten„Heroen der Selbstkasteiung“ auf der Zugspitze? Da schieb ich doch mal die Chips und das Bier auf die Seite, das Main Echo hat nach meiner Expertenmeinung gefragt. Ich bin auch schon mal auf die „Hohe Warte“ gelaufen, mit Extrembergläufen kenne ich mich also aus. Da laufen also diese „Extremisten“ die nicht mehr wissen was sie mit ihrem „satten, langweiligem Leben“ machen sollen praktisch nackt auf den höchsten Berg Deutschlands. „Da muss man auch Mann genug sein und mit den Konsequenzen leben – oder sterben.“ Der „Gesetzgeber sollte solche Art von Sport verbieten“. Denn wir Normalbürger müssen die Kosten die unseren Krankenkassen durch diese „Narren“ und „Schwachköpfe“  entstehen auch noch tragen. Am Ende ist dann das Geld all, wenn ich eine Behandlung wegen Lungenkrebs oder Herzinfarkt brauche.

 

Kursiv: Alles Zitate aus dem MainEcho heute morgen

 

Natürlich ist es tragisch was passiert ist und selbstverständlich muss überlegt werden wie solche Tragödien in Zukunft verhindert werden können. Aber wie viel Kosten entstehen jedes Wochenende auf den Fußballfeldern und den Handballplätzen dieser Nation, wenn die „Herren Hobby-Ballacks“ sich die Knochen ruinieren? Wie viele Motorradfahrer sterben jedes Jahr, weil sie denken sie wären Valentino Rossi? Fußball verbieten? Motorräder verbieten? Zusatzversicherungen für Skifahrer, Fallschirmspringer, Bungeejumper? Aber was ist mit denen die mit Mitte 30 einen Bierbauch vor sich herschieben und in ihrem ganzen Leben noch nie den Arsch hochbekommen haben? Da sind die Kosten für die Allgemeinheit auch schon absehbar. Bei gut 100 Bergläufen alleine in Deutschland jedes Jahr sind das die einzigen mir bekannten Unglücksfälle in den letzten Jahren. Da haben die vernünftigen Bergsteigern, die immer feste Schuhe anhaben und einen Anorak und nur bei bestem Wetter starten, aber wesentlich mehr Rettungsaktionen der Bergwacht ausgelöst.

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