Eigentlich sollte der Jungfraumarathon mein Saisonhöhepunkt werden. Von der reinen Höhe wird er das auch, aber aufgrund meiner verspäteten Vorbereitung hatte ich mich ja schon vor ein paar Wochen entschieden lieber in Essen schnell zu laufen und die Jungfrau als schönes Erlebnis mit Trainingseffekt mitzunehmen.

Aber immerhin steigt die Form. Den langen Lauf letzten Samstag mit Edgar und dem Lauftreff des TV Mömlingen steckte ich diesmal trotz 36 Kilometern und einer Menge Höhenmetern ganz locker weg.

Am Montag dann gleich der nächste Hammer: 17x400m mit 200m Temporeduktion. Gibt zusammen genau 10km und die Endzeit sollte möglichst schnell sein. Die Vorgabe für 400er waren 78 sec. Auf der Hösbacher Bahn drehte ich meine Runden und konnte bis auf 3 Ausrutscher immer unter den 78sec bleiben, ein Schnitt am Ende von 76,6 sec. Die 200er wurden kontinuierlich langsamer, von anfangs 44 bis gegen Ende in 52 sec. Aber wichtig sind ja die 400er. Am Ende blieb die Uhr bei 34:43 stehen. Damit war mein Ziel erreicht.

Nach lockerem Joggen gestern ging es dann heute schon wieder zur Sache. 3x4000m in 13:45min mit jeweils 1500m Trabpause. Mit Ingbert traf ich mich auf dem Obernburger Radweg. Ich hatte morgens schon dort das Auto stehen lassen und war mit dem Rad zur Arbeit weitergefahren. Ich hatte mich also schon 45 Kilometer warm gefahren als es losging. Leider war Ingbert vom Wettkampf am Wochenende und seinem Bahntraining noch ziemlich platt, so dass ich ziemlich schnell alleine war. Aber es lief recht ordentlich: 13:44min, 13:46min und 13:50min.

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