Jetzt ist es geschafft. Die letzten beiden Wochen waren sehr stressig, gelaufen bin nicht einen Kilometer. Morgens zur Arbeit, möglichst viele Termine fertig bekommen, Mittags schnell nach Klein-Umstadt, tapezieren und streichen bis spät in die Nacht. Am ersten Tag hatte ich sozusagen einen „Tapezier-Lehrgang“  von meinem Vater bekommen, den Rest habe ich dann größtenteils alleine an die Wand gepappt. Am letzten Wochenende dann der große Umzug: Freitag und Samstag haben wir mit jeder Menge Leuten die Wohnung in Darmstadt leer geräumt und alles nach Klein-Umstadt geschafft. Jetzt sieht es zwar noch ziemlich chaotisch aus, aber von Tag zu Tag wird es hier schöner. Hier noch mal „Vielen Dank!“ an alle Helfer fürs tapezieren, streichen, Kisten schleppen, Möbel schleppen und aufbauen.

Zwischendurch war ich auch noch mal bei der „Eschborn-Frankfurt-City-Loop“ (den meisten wohl noch besser als „Henninger Turm Rennen“ bekannt). Im Starblock B gestartet (warum auch immer?) brauchte ich erst mal 10 Kilometer bis ich erstmals das Führungsfahrzeug sehen konnte. Dann habe ich mich immer in der ersten Gruppe aufgehalten, bin als 8. über den Feldberg und konnte wieder gut mithalten. Mein Problem waren die Abfahrten. Hier wurde ich immer abgehängt und musste mich teilweise in kleinen Gruppen oder auch alleine wieder nach vorne kämpfen. Bis Kilometer 80 klappte das auch immer wieder, dann verpasste ich den Anschluss. Schade, von da an ging es nur noch flach, ich hätte also locker unter den ersten 30 ins Ziel kommen können. Leider musste ich dann eine Zeit lang alleine fahren, dann kam ein Mitstreiter von hinten. Wir fuhren von da an zu zweit. Leider wurden wir dann 4 Kilometer vor dem Ziel falsch gelotst und kam auf die Profistrecke und verfuhren uns total. Am Mammolshainer Berg wusste ich endgültig, dass wir falsch sind. Die Streckenposten die dort für die Profis standen wollten uns trotzdem dort hoch schicken. Da holte ich das Telefon raus und rief Simone an: Hol mich mal ab hier, ich habe keine Lust mehr. Keine Ahnung wo ich hin muss. Mein Mitstreiten war völlig durch den Wind: „Wir müssen da hoch, komm, ich fahr jetzt!“, wiederholte er immer wieder. Dann ist er weiter. Vermutlich ist er immer noch unterwegs und sucht das Ziel. Wir sind dann lieber nach Klein-Umstadt und haben noch ein paar Stunden tapeziert…..

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