Eigentlich wollte Edgar ja ein bisschen Sonne und Wärme aus Spanien schicken. Aber scheinbar hatte er die Zeitverschiebung ein bisschen falsch berechnet. Beim Einlaufen noch Regen, beim Rennen wenigstens von oben trocken, immerhin zum Zieleinlauf herrlichster Sonnenschein.

Diesmal ging gleich von Anfang an die Post ab. Zumindest auf der ersten Stadionrunde waren wir noch eine ordentlich Gruppe.  Dann schafften Lienhard Hersel und ich es doch so langsam uns etwas abzusetzen. Da auch ein paar guten Radfahrer am Start waren wollten wir uns mit einem schnellen ersten 3,4 km Lauf ein bisschen Luft verschaffen. So gingen wir auch gemeinsam auf die Radstrecke. Nach kanpp 5 Kilometern bekamen wir dann erstmals Gesellschaft. Von hinten kam Thomas Ziegler, ein ehemaliger Radrennfahrer, der schon mal bei Gerolsteiner und T-Mobile unter Vertrag stand. Lienhard konnte mitgehen, ich blieb zurück. Als die beiden etwas langsamer machten, konnte ich wieder aufschliesen, bei der nächsten Attacke war ich aber wieder weg. So war ich einige Zeit alleine unterwegs. Die Strecke war in einem recht guten Zustand, bis auf ein Schlammloch. Ich wurde immer langsamer und hatte schon Panik einfach umzukippen. Allerdings ging es allen anderen dort auch so. Irgendwann kam dann von hinten Enrico Knobloch. Zusammen schafften wir es wieder zum Lienhard vor zu fahren, der mittlerweile den Anschluss an Ziegler verpasst hatte. Als Knobloch dann auch weg fuhr, hatte sich das Dua Hersel/Hegmann wieder gefunden. Wir hamonierten ganz gut und konnten so nach 24 km Rad wieder zusammen in die Wechselzone fahren und auf die Laufstrecke gehen. Kurzzeitig fühlte ich mich richtig stark und hatte noch Hoffnung auf einen Podestplatz. Aber Lienhard war einfach stärker und konnte sich langsam absetzen. Am Ende war ich mit dem 4 Platz zufrieden, ich hatte ja gewusst, dass auf dem Rad noch nicht viel gehen kann. Auch in der Altersklasse wurde es dann Rang 4, da konnte ich wenigstens ganz schnell heim 😉

Advertisements