Die ganze Woche schwere Beine und am Wochenende ein Triathlon, da blieb nur eins: Locker machen! Noch einmal in den See, gerade mal 75 Kilometer laufen und 200 km Fahrrad. Aber es hat geklappt, am Sonntag fühlten sich die Beine locker an.

Am Sonntag früh dann gemütlich Rad einchecken,  Startunterlagen holen, ein bisschen warm laufen. Den Neopren durften alle wieder einpacken, 26° Wassertemperatur, einfach zu warm! Mir war’s recht. Am Anfang steckte ich ein bisschen im Getümmel fest, als sich alles entzerrt hatte ging es an der Wende wieder im „Schritttempo“. Auf dem Rückweg hatte ich dann freie Bahn, hängte noch einige „Krauler“ ab und war sehr zufrieden: 13:00 min für die 600m, ein guter Auftakt für mich (der Schnellste war nach 8:29 min aus dem Wasser, aber nach mir im Ziel 😉 ) Immerhin 77. Platz, 100 hinter mir gelassen. Dann gleich aufs Rad, auf 28 Kilometern kann man ja nicht viel aufholen. Im Gegensatz zu letztem Jahr gab es diesmal auch viele Pulks, von Windschattenverbot war teilweise nicht viel zu sehen. Bei mir lief es aber von Anfang an gut, ein guter Rhythmus, die Berge gingen super, kein Wunder dass am Ende die 2. schnellste Radzeit herauskam. 49:13 min, ein 34,9er Schnitt. Mittlerweile war ich in der Top10 angekommen. Dann eigentlich meine Lieblingsdisziplin, aber ich kam mir sehr schwerfällig vor. Vielleicht doch auf dem Rad ein bisschen übertrieben? Nach einem Kilometer piepst der Garmin: 3:15min. Ok, das Gefühl hat getäuscht, bin doch flott unterwegs. Ein paar Staffelläufer hol ich mir noch, und ab und zu taucht auch ein direkter Konkurrent vor mir auf. 20:44 min brauch ich für die letzten knapp 6 Kilometer, insgesamt komme ich nach 1:24:55 Std als 4. Gesamt und Sieger in der AK 30 ins Ziel. Gerade mal 30 bzw. 60 sec auf Platz 2 und 3.

Am Ende sind wir dann beide ziemlich platt nach Hause gefahren. Meinem Hinterrad war nämlich nachdem ich es aus der Wechselzone raus geholt habe auch plötzlich die Luft ausgegangen. Da hab ich mir wohl unterwegs was rein gefahren, bin aber noch ohne was davon zu bemerken durchgekommen.

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