Die letzten Wochen liefen so gut, dafür ging diesmal nicht viel. Schwere Beine, Radfahren hab ich auch verlernt und der 35er ging auch daneben.

Der Halbmarathon in Hetzbach hat mich doch mehr Körner gekostet  als ich erst gedacht hatte. Ging es mir Sonntag noch super, hing ich doch bis Mittwoch total durch. Die Woche verlief also mehr als ruhig, doch dann kam ja noch das Wochenende. Am Samstag nach der Arbeit habe ich auf dem Heimweg mit dem Fahrrad eine schöne Asphaltbremsung gemacht. Ein bisschen Sand in einer Linkskurve, ich komme immer weiter nach rechts ab und bleibe schließlich am min. 10cm hohen Gehsteig hängen. Arm offen, Bein offen, alles voller Blut. Wenigstens keine Prellungen diesmal.

Heute hab ich mich dann schon relativ früh losgemacht zum 35er mit 12 EBS. Schon um 8 Uhr war es aber so warm, dass ich mich schnellstmöglich in den Wald verzogen habe. Unterwegs beschloss ich dann nach 21 Kilometern noch einen „Tankstopp“ einzulegen, bevor bei 23 die EBS los geht. Bis hier her war alles soweit ok, 4:23 Schnitt, die Schürfwunden vom Vortag nicht weiter hinderlich, aber die Temperaturen mittlerweile richtig heftig. Trotz allem, km 1 in 3:28, dann noch 3mal um die 3:33, dann war der Ofen aus. Nach 5 EBS (also km 28) musste ich kurz stehen bleiben, einen Gelchip rein. Danach konnte ich immerhin weiterlaufen, so etwa im Tempo vor der EBS. Daheim wusste ich gar nicht was ich alles trinken soll.  1 Liter Traubensaftschorle, 0,7 Refresher, 0,7 Apfelschorle, danach noch 0,5 Fanta. Die Waage zeigte gerade mal noch 59,3 kg an, da war der Liter Traubenschorle schon getrunken. War halt heute von den Bedingungen nicht mehr drin.

Jetzt kommt noch eine harte Woche mit der abschließenden 15 EBS, dann gehts schon dem Ende zu.

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