…wenn nur die Schmerzen nicht wären. Von der Hüfte runter übers Knie ins Schienbein rein. Die Knochenhaut im  Schienbein ist seit dem letzen Bahntraining eh schon angegriffen. Aber anscheinend habe ich mir beim Fahrradsturz letzte Woche doch irgendwas verdreht oder eingeklemmt. So waren es die ganze Woche über recht wenig Kilometer und langsames Tempo. Am Samstag morgen bin ich nach 2 Kilometern umgedreht.

Lange habe ich dann überlegt was ich am Sonntag mit dem langen Lauf mache. Ganz bleiben lassen, lieber Radfahren, locker laufen und nur die Endbeschleunigung weg lassen…. Ich bin dann einfach mal locker losgelaufen. Es war um Welten besser als am Samstag, das hab ich gleich gemerkt. Anscheinend hat die Ackerschachtelhalm-Chillsan-Chonsamin-Kur von Ultrasports doch langsam ihre Wirkung gezeigt.  Im 4:23er Schnitt näherte ich mich ganz locker der 20 km Marke wo die Entscheidung anstand: EBS oder nicht. Ok, einfach mal los. Ich hatte mir vorher keine Gedanken über die Strecke gemacht, also musste ich mitten in Harpertshausen gegen den Wind starten quer durch Altheim, durch den Wald Richtung Richen –  Groß-Umstadt und wieder nach Richen. Teilweise hatte ich starken Gegenwind, zum Ende auch ein paar Höhenmeter was  sich auch in den Zeiten ein bisschen niederschlägt. Aber im Großen und Ganzen war es ziemlich perfekt. Auch heute morgen nur ein leichtes Ziehen im Schienbein, das mich jetzt schon 3 Wochen begleitet. Insgesamt lief ich die letzten 15 in 52:55 Minuten, die Gesamten 35 in 2:20:25.

Die Form passt also, jetzt müssen nur noch die Knochen halten.

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