Einen kleinen Schock hatte ich am Dienstag früh zu überstehen: Auf dem Weg zur Arbeit ist mir die untere Schraube des Vorbaus an meinem Rennrad ausgerissen. Ich bin von links nach rechts über die Kreuzung geschlittert bis ich das Rad wieder unter Kontrolle hatte, aus den Pedalen kam und mit beiden Füßen am Boden bremsen konnte. Glück gehabt, dass das beim Anfahren mit nicht mal 15km/h passiert ist und nicht irgendwo bergab. Scheiß Leichtbaukram.

Am Mittwoch machte ich mich dann auf den Weg nach Heidelberg zum Olympiastützpunkt Rhein-Neckar. Ich wollte den Leistungstest nachholen, der vor zwei Wochen nach meiner Untersuchung aus Zeitgründen nicht stattfinden konnte. Statt wie geplant um 14 Uhr in Heidelberg zu sein stand ich um 15 Uhr immer noch am Frankfurter Kreuz in der Vollsperrung. Zum Glück konnte ich den Termin nach hinten schieben und so stand ich dann gegen 16 Uhr verkabelt, mit Atemmaske und gesichert doch noch auf dem Laufband. 6km/h zum einlaufen, dann alle 3 min 2 km/h schneller, 30 sec. Pause zum Blutabnehmen und Blutdruckmessen und gleich wieder die nächste Stufe. Nach und nach wurden die 3 Minuten laufen immer länger und die 30 Sekunden Pause immer kürzer 😉 Aber selbst die 20km/h gingen noch verhältnismäßig gut. Nach 9 Stufen waren wir dann bei 22 km/h angekommen und wie schon im März letzten Jahres musste ich hier nach 1 min den Daumen nach unten strecken. Ich glaube dafür fehlt mir einfach die Grundschnelligkeit. Bei der Auswertung und Besprechung dann eine schöne Überraschung: Deutlich bessere Werte als letztes Jahr! Der Blutdruck (Ausgangswert 110/80) stieg nur langsam und kontinuierlich bis auf 160/80 und hatte nach 5 Minuten Erholung (4km/h) schon wieder den Ausgangswert. Auch das Laktat stieg erst bei 16km/h etwas an und später bei der vorletzten Stufe (20km/h) auf 6,5mmol/l an und damit erstmals über die 4mmol/l Grenze. Besonders erstaunt waren die Ärzte über meinen VO2max-Wert: Selbst wenn man die 89 ml/kg-min als „Ausreiser“ mal nicht beachtet: Auch meine anderen Werte knapp bei 80 würde er nur von Weltklasse Athleten kennen. Ich darf also noch hoffen 😉 Die 2:29 lauf ich schon noch. Aber erstmal gilt es jetzt die Form bis zum 7 November zu halten, damit ich meine 50km Bestzeit bei der DM unterbieten kann.

 

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