Es geht voran. Auch wenn wir immer wieder Sätze hören wie: „Euch beneide ich nicht.“ „Mit euch möchte ich nicht tauschen.“ oder „Immer wenn ich gehe denke ich es kann nicht mehr schlimmer werden und wenn ich dann wieder komme, bin ich überrascht, dass ihr es doch noch geschafft habt.“

Mittlerweile hat man wenn man das Haus betritt nicht mehr nur den Geruch von Staub und Dreck in der Nase. Es riecht auch schon ein bisschen nach „Neu“. Frisches Holz, neue Kabel, neuer Beton. Wir waren wieder fleißig, das Dach sieht mittlerweile schon recht gut aus, auch wenn wir noch mal ein bisschen zurückbauen müssen,  da auf Grund schlechter oder fehlender Infos die Weichholzplatten, die ich in vielen Stunden auf die Dachlatten geschraubt habe noch mal herunter müssen. Aber die Hauptarbeit waren das Ausschneiden und Anpassen. Alles nochmal herauszuschrauben, zu unterbauen und wieder reinzuschrauben ist zwar ärgerlich, aber zeitmäßig schon irgendwie zu schaffen. Da lass ich mir die Laune nicht verderben. Simones „Hauptarbeitsplatz“ war der Keller. Der Putz ist jetzt unten, die schönen Sandsteine kommen wieder voll zur Geltung.

Da in 2 Wochen schon die Pflasterarbeiten im Keller anfangen sollen und bis dahin noch einige Zentimeter ausgehoben werden müssen, wird es aber trotzdem mal wieder stressig. Wenn also noch jemand was für seine Oberkörpermuskulatur machen will (Lehmboden ausheben bzw. Eimer schleppen) würde ich mich freuen.

Und jetzt noch ein paar neue Fotos:

Stück für Stück ausgemessen und zugeschnitten. Jeder Balken hat ein anderes Maß, sogar im selben Zwischenraum sind Schwankungen von 4cm möglich.

Aber mittlweile sind fast alle verlegt. Ärgerlich, dass alle noch mal heraus müssen, da wir noch etwas unterbauen müssen.

Im Dachgeschoss. Alle paar Minuten musste hier auch noch der „Boden“ verschoben werden.

Entspannte Arbeitshaltung

Mittlerweile sind alle TJI Träger verbaut, insgesamt knapp 140m. Die Ausrichtung hat viel Zeit in Anspruch genommen, aber genauer hätten es die Profis auch nicht hinbekommen. Danke an Steffen und Sabine.

Plötzlich fing es hier verdächtig an zu wackeln. Schnell einen Ringanker gesetzt und ordentlich Beton verbaut, jetzt ist wieder alles fest. Hier waren aber echte Profis am Werk.

Runter mit dem Putz. Sieht schöner aus und ist auch besser für den Keller

Das Erdgeschoss ist fast komplett verkabelt und die Platten nehmen langsam auch ab.

Aus dem Küchenfenster wurde ein Tür.

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