Der Citylauf in Aschaffenburg ist gut verdaut, war ja auch ganz ordentlich. 26:55 min für die 7,8 km sind zwar knapp 1:30 min langsamer als im letzten Jahr und ich musste mich schon ganz schön quälen dafür, aber am Ende sprang sogar in der AK ein Podestplatz heraus. In der Unterfrankenwertung hatte ich unterwegs komplett die Übersicht verloren, aber selbst wenn ich gewusst hätte, dass nur ein paar Sekunden zu Platz 10 und damit zu den Geldrängen fehlt, hätte ich wohl nicht schneller gekonnt. Auf jeden Fall hat es trotz allem Spaß gemacht mal wieder unter Wettkampfbedingungen und bei der tollen Stimmung in Aschaffenburg zu laufen.

In der Zwischenzeit standen ein paar ordentliche Trainingsläufe auf dem Programm. Für ein wirklich richtiges Tempotraining fehlt es irgendwie immer noch an Motivation, aber das Grundtempo hat sich doch schon etwas erhöht.

Am Mittwoch stand dann mein zweiter Wettkampf in diesem Jahr an. Mit der TSG Kleinostheim ist die Seligenstädter Marathonstaffel ein Pflichtprogramm und auch dieses Jahr waren wir mit 7 Mannschaften am Start. Was ich den ganzen Tag nicht für möglich gehalten hatte trat dann doch noch ein: Der Regen hörte auf und zeitweise kam sogar die Sonne raus. In der schnellsten Männerstaffel durfte ich als einer der Startläufer ran. Die etwas mehr als 7 km konnte ich in exakt 24:00 min laufen und war nur etwa 35 Sekunden langsamer als in den letzten Jahren. Die Form ist also seit dem Hypolauf  wieder etwas nach oben gegangen, bzw. so langsam kann man überhaupt wieder von „Form“ sprechen. Zu erst lief es für unser Team sehr gut, dann kamen aber so langsam die schnellen Läufer vom SSC Hanau-Rodenbach immer näher. Auf den letzten Metern konnten sie dann die entscheidenden 7 Sekunden herausholen und für uns blieb diesmal nur Platz 2 und das trotz einer Zeit von 2:29 Std. Immerhin die Damen konnten einen souveränen Sieg holen.

Schon vor dem Start hatte ich einen etwas rauen Hals, der schnelle Lauf gab mir dann wohl den Rest: Seit Donnerstag liege ich jetzt auf jeden Fall mit einer starken Erkältung im Bett. Die Bazillen die Ida aus dem Kindergarten mit anschleppt in Verbindung mit dem Wetter waren dann sogar für mich zu viel. Schade, da der Triathlon Ligawettkampf in Griesheim zu einem Duathlon umfunktioniert wurde, hätte ich auch mal in der Mannschaft mitmachen dürfen, aber so heißt es Bett statt Wettkampf.

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