Im Training läuft es immer besser. Besonders bei den Langen bin ich fleißig. Immerhin 7 Stück hab ich jetzt hinter mir, angefangen mit 34 Kilometern in 2:29 Std, gesteigert auf 38km, 39km und die letzten 3 dann über die kompletten angestrebten 40km. Startschuss war immer kurz vor 6 Uhr morgens, schön angenehme Temperaturen und außer ein paar verspäteten Heimkehrern noch niemand unterwegs.  Alle drei waren deutlich unter 3 Stunden, der Schnellste in 2:50:44 Std. Aber auch die kürzeren Läufe und die Berge gehen langsam wieder besser wie der neue pers. Rekord auf meiner Golfplatzrunde zeigt.

Mit zur immer besser werdenden Form trägt auch sicher das Radfahren bei. Mittlerweile fahre ich wieder fast täglich die 25,8 km nach Hösbach und zurück. Irgendwie hab ich das Gefühl die Form beim Radfahren ist sogar schon näher an meinen persönlichen 100% als beim Laufen. Der Rekord liegt für dieses Jahr immerhin schon bei 45:17min, ein 34,3er Schnitt obwohl ich einmal quer durch Aschaffenburg muss.

Am Freitag abend stand ich dann mal wieder an einer Startlinie. Wenn Günter ruft, dann kommen die Läufer. Nicht nur beim Hypolauf in Aschaffenburg ist die Anmeldung schnell dicht, auch der Rotary-Benefizlauf hat bei seiner 3. Auflage mittlerweile über 500 Starter. Die Runde um den Mainparksee ist schön, aber eigentlich war es am Freitag zum Laufen viel zu warm und die vielen Sonnenanbeter am Strand haben uns wohl schon ein bisschen für verrückt gehalten. Das Rennen ist schnell erzählt: Vor dem Lauf hatte ich noch schön dicke Beine von meinem ersten richtigen Tempolauf, intelligenter Weise direkt 2 Tage vor dem Wettkampf. Vorne gaben Manuel Ruhland und Maxi Weber ordentlich Gas und nachdem ich 2 Runden hinter Marco Schneider hergelaufen war, verlor ich auch da ein bisschen den Anschluss. Die Hitze setzte allen ziemlich zu und die vielen Überrundungen schon ab der 2. Runde liesen die Kilometerzeiten auch nicht gerade schneller werden. Bei Kilometer 9 ein Blick auf die Uhr: Wenn es noch eine 35er Zeit werden soll muss ich noch mal Gas geben. Überraschender Weise geht das echt gut, die letzten 1000m in 3:23min und ich hab immer noch das Gefühl, dass noch mehr geht. Am Ende sind es 35:49min, 4 Platz Gesamt und Sieg in der M35. Direkt von der Ziellinie geht es weiter in den See zum Abkühlen, die perfekte Regeneration. Wahrscheinlich liegt es daran, dass meine Oberschenkel und Beine nach dem Lauf lockerer sind als vorher.

Auch Laufreport.de berichtet

Den langen Lauf hab ich diese Woche dann doch bleiben lassen. Wettkampf am Freitag, Klassentreffen am Samstag, da ist mir das Aufstehen am Sonntag morgen doch zu schwer gefallen. Das Klassentreffen stand unter dem Motto „20 Jahre Realschulabschluss“ und die meisten hatte ich wirklich seit dem letzten Schultag nicht mehr gesehen. Und obwohl wir jetzt weit mehr als doppelt so alt sind haben wir uns alle (teils nach kurzem Rätseln) doch wieder erkannt und es wurde ein netter Abend der wohl nicht erst wieder in 20 Jahre wiederholt wird.

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