Eine Woche nach dem Mainparkseelauf stand direkt der nächste Wettkampf an. Nach langem Hin und her hatten wir es doch noch geschafft für das Team Stenger zwei Staffeln an den Start zu bringen, eine sogar durchaus mit Siegchancen. Die angekündigten Rekordtemperaturen blieben zum Glück aus, aber es war trotzdem heiser als man es als Läufer im Allgemeinen mag. Da erst geschwommen und Rad gefahren wird, hatte ich einen entspannten Morgen und konnte erst mal in Ruhe zuschauen. Unser Schwimmer Janek kam nach den 1,5 km auf Platz 3 aus dem Wasser, wenn auch schon mit 6 Minuten Rückstand. Ich  joggte erstmal Richtung Radstrecke um Luis am Ende der ersten Runde anzufeuern und mal zu schauen wie sich unser Rückstand so entwickelt. Erfreulicher Weise hatte der sich schon halbiert und ich hatte die Hoffnung auf einen entspannten Lauf.  Auf Platz 2 liegend durfte ich die Verfolgung aufnehmen, an den 3 Minuten hatte sich auf der 2, Runde allerdings nichts mehr getan. Meinen Konkurrenten hatte ich rein optisch mal als 40min Läufer eingeschätzt und bei meinen geplanten 3:30er Tempo auf Sichtkontakt nach etwa 6 Kilometern gehofft. Auf der Seerunde lief es nicht schlecht, auf den ersten 5 Kilometern konnte ich das Tempo gut halten, und tatsächlich, etwa 5,5 Kilometer dauerte es bis ich die Spitze übernehmen konnte. Trotz Hitze und recht schnell anwachsendem Vorsprung konnte ich die Motivation halbwegs hoch halten, ich wollte ja unbedingt unter 37 min bleiben für die etwas mehr als 10,5 Kilometer. In 36:58 klappte das, wenn auch knapp. Exakt ein 3:30er Schnitt, wieder eine kleine Steigerung verglichen mit dem Mainparkseelauf.

Der nächste Tempotest stand schon Donnerstags an. Aus Zeitnot leider nicht anders möglich ging es um 12:30 Uhr bei über 30° zum 15km Tempolauf. Die Vorgaben aus dem Plan mit 3:28-3:41 min/km sind für mich im Moment noch nicht zu schaffen, schon gar nicht unter solchen Bedingungen. Aber die erreichten 56:24 min und damit ein 3:45er  Schnitt stellen mich zufrieden.

Die wichtigste Einheit ist für mich momentan eh der Lange Lauf. Heute (sehr) früh stand der wieder auf dem Plan. Um 5:30 Uhr war Start. Diesmal allerdings nicht auf einer flachen schnellen Runde, sondern durch den Wald mit ordentlich Höhenmetern, insgesamt 900. Leider ging das Ganze nicht ganz ohne Verlaufen ab, so dass es am Ende mit geleertem Trinkrucksack doch noch richtig anstrengend wurde und mehr als 45 Kilometer zusammen kamen.

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