Noch 10 Tage dann fällt der Startschuss in Miltenberg. 73 Kilometer bis nach Sulzbach und das Startfeld ist wohl so gut besetzt wie noch nie. Mit René und mir sind die Sieger der ersten 3 Rennen am Start, daneben Timo bei seinem Ultra-Debüt. Es könnte also ein sehr enges, schnelles und spannendes Rennen werden.  Ich bin soweit ganz gut gerüstet, der letzte lange Vorbereitungslauf auf den Churfrankenlauf lief zwar nicht ideal, aber ein schlechter ist ja in jeder Vorbereitung dabei. Ich wollte nochmal die selbe Strecke wie 2 Woche zuvor, über die Breuburg, Mömlingen und den Wartturm,  aber nochmal andere Schuhe testen. Da es morgens wie aus Eimer goss, musste ich diesmal abends ran.  Die Beine waren nicht schlecht, aber der Magen machte Probleme. Naja, am Wettkampftag weiß ich ja was ich zu Essen und Trinken habe, dass es da keine Probleme geben sollte.

Als ich letzte Woche nach Miltenberg musste um das Rezept für meine neuen Einlagen abzuholen nutzte ich die Gelegenheit und machte in Klingenberg einen Zwischenstopp. Ich wollte ja mal ein paar Treppen für den Marathon in Heidelberg trainieren. Von der Stadt hoch auf die Burg sind es 296 Stufen. Erstmal bin ich zum Zählen ganz gemütlich hoch, dann hatte ich den Plan 4mal zügig und 1mal Vollgas hoch zu rennen, runter immer über die Serpentinen. Nach dem ersten Versuch in 1:43 min war ich schon ganz schön platt, dann ging es jedes Mal besser: 1:42min, 1:40min, 1:42min, 1:34min (mit Zuschauern und Anfeurung) 😉 . Der Letzte war dann mit 1:33min nur unwesentlich schneller, aber da hat es mir dann auch schon echt gereicht. Zum Abschluss ging es dann noch mal hoch zum Klingenberger Galgen, wo auch der Churfrankentrail vorbeiführt. Alles in Allem waren es mit warmlaufen, 6 mal schnell auf die Burg und den Treppen zum Galgen hoch etwa 2200 Stufen. Da können mich die 1200 die Teufelsleiter hoch in Heidelberg nicht mehr erschrecken.

Auch das normale Tempotraining läuft immer besser. Die 2x 600m-800m-1000m-1200m aus dem Plan konnte ich bis einschließlich den 1000ern fast in der vorgegebenen Zeit laufen (3er Schnitt), nur bei den abschliessenden  2x 1200m war dann die Luft raus. Aber die Bereitschaft und die Lust mich auch im Training mal wieder zu quälen ist doch immer öfter wieder da.

Am Wochenende lauf ich keinen ganz Langen mehr, ich denke mal 20 – 25km werden es werden. Am Montag fahren wir dann für 5 Tage an den schönen Bodensee meinen Bruder besuchen und Kraft tanken für Sonntag.

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