Heute stand mein erster X-Ttrem Run auf dem Programm.  Auf der Goldbacher Motocrossstrecke und drum herum wartete eine 10km Strecke mit 11 Hindernissen, die „HardBoys“, so wie ich, durften das ganz 2 mal durchlaufen, kriechen und klettern. 

Direkt nach der Arbeit ging es los, 14:00 Uhr bei ordentlich warmen Wetter. Nach dem Marathon vor nicht mal einer Woche, hatte ich mir vorgenommen die erste Runde ganz locker zu laufen. Fast im freien Fall ging es erst den Berg runter, dann durch ein Schlammloch. Nach einigen Serpentinen auf der Motocross-Strecke gings über eine Wand aus Strohballen. Das nächste Hinderniss kam im Doppelpack: Erst durch einen Container mit stinkendem Matsch, danach durch einen Container mit Sägespähne. Beides war nur kriechend zu durchqueren. Danach ging es in den Goldbacher Wald, denn ich ja von unzähligen Starts beim Wintercross gut kenne. Aber trotzdem verpasste ich gleich mal eine Markierung und lief viel zu weit nach unten. Als ich wieder auf der Strecke war, war mein kleiner Vorsprung weg und ich lag auf Platz 4. Durch den „Grand Canyon“ und wieder hoch konnte ich aber bald wieder aufschließen. Dann wurde es erst mal ruhiger, viele km durch den Wald, wo ich dann auch ordentlich Zeit gut machen konnte. Der „Rainforest“ war dann eher harmlos, danach dann wieder auf die Motocross-Strecke. Auf einem Baumstamm nach oben balanzieren, über ein paar Gatter hüpfen, dann wurde es heftig-lustig. Eine Wasserrutsche, ziemlich steil. Beim ersten Mal gings noch, bei der zweiten Runde hatten ein paar schon mit Spülmittel nachgeholfen……Am Ende der Runde noch „HellsGate“ ein richtig steiler Anstieg, der auch noch mit Feuerwehrschläuchen unter Wasser gesetzt wurde. Wer da nicht die richtigen Schuhe hatte….. Nach der ersten Runde in gut 45 Minuten hatte ich etwa 2 Minuten Vorsprung, dann ging es wieder von vorne los. Blöderweise fand ich wieder den Abzweig Richtung GrandCanyon nicht und der Vorsprung war fast komplett weg. Mit ordentlich Ärger im Bauch gingen die nächsten Anstiege dafür wieder etwas besser. Zum Ende hin wurden die Beine dann doch ordentlich schwer, aber bis ins Ziel waren es dann doch ordentliche 6 Minuten auf den 2. Platz. Nach dem wir uns gestern die Hindernisse mal angeschaut hatten, hatte ich doch ordentlich Respekt, aber dass man sich im Wald doch halbwegs „erholen“ konnte kam mir natürlich entgegen, dort musste man ja „nur laufen“. Mein Zieleinlauf ging leider komplett zwischen den überholten 10km Läufern unter, scheinbar hatten die noch nicht mit mir gerechnet. 

Aber es hat auf jeden Fall ordentlich Spaß gemacht. 

Der Pokal

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