Herzlich Willkommen auf meiner Seite!
- Zieleinlauf beim Churfrankenlauf
- Mit der Nationalmannschaft bei der Ultra Trail WM
- 50k World Trophy Final in Assen/Niederlande
Jahresrückblick 2011
Auch dieses Jahr kann ich wieder auf eine erfolgreiche Saison mit vielen Höhepunkten zurückschauen. Wie schon im letzten Jahr startete die Wettkampfsaison schon Ende Januar beim Rodgauer Ultramarathon. Bei guten Bedingungen und mit einem taktisch guten Rennen konnte ich nicht nur meine persönliche Bestzeit auf 3:09:24 Std verbessern, sondern konnte 5 Kilometer vor dem Ende auch die Führung übernehmen und meinen ersten 50km Sieg feiern. Direkt im Anschluss an den Wettkampf folgte auch die Siegerehrung für den DUV 50km Cup 2010 und die Aufnahme in die DUV Fördergruppe. Dann hatte ich erst mal eine Wettkampfpause bis Mai. Geplant war das so aber nicht. Eigentlich sollte Anfang April in Freiburg eine neue Bestzeit im Marathon fallen. Eine hartnäckige Knochenhautentzündung im Schienbein hat mir allerdings wochenlang das Laufen schwer oder sogar unmöglich gemacht und ich musste leider absagen. Trainiert habe ich dafür ab Mitte April wieder sehr viel, ab Anfang April war ich nämlich für 2 Monate in Elternzeit. Eine tolle Zeit, nicht nur wegen des vielen Trainings, aber leider viel zu schnell vorbei. Da ging es dann aber dafür richtig rund. Erst wurde ich von Faust Bier und Main.tv zum Sportler des Monats Mai nominiert und dank eurer vielen Stimmen hat das auch geklappt. Nochmal vielen Dank! Hier kann man sich das Video noch mal anschauen. In ein paar Tagen ist dann die Ehrung des Sportlers des Jahres, zu der alle Sportler des Monats eingeladen sind. Auch sportlich war einiges geboten: Direkt am 01. Mai konnte ich in Oberursel in meiner neuen Altersklasse M35 den Titel bei den deutschen Duathlon Meisterschaften holen. Auch mit der Mannschaft waren wir wieder erfolgreich: Wir holten uns den Vizetitel. Nur wenige Tage später hab ich beim Aschaffenburger Citylauf meine persönliche Bestzeit zwar ganz knapp verpasst, aber immerhin den Altersklassensieg geholt. Zunächst blieb es dann erst mal bei kürzeren Wettkämpfen: Endlich konnte ich meine 10 Kilometer Bestzeit mal verbessern. In 32:27min konnte ich beim Honischlauf den Sieg holen und dabei so schnell laufen wie noch nie. Als Zugabe gab es dann noch den Sieg beim ersten Wartturmlauf in Schaafheim. Dann wurde mir eine ganz besondere Ehre zu teil: Vom DLV wurde ich für die Ultra Trail WM in Connemara (Irland) nominiert. Mein erster Einsatz für die Nationalmannschaft! Also waren ab da vor allem lange Einheiten gefragt und noch ein Vorbereitungsmarathon. In Oberursel beim 1. Hessentagsmarathon konnte ich trotz ca. 500 Höhenmetern in 2:39 Std ohne 100% zu geben eine tolle Zeit laufen und mir den Sieg sichern. Dann ging es gut gerüstet nach Irland, einem Wettkampf über 71 km mit knapp 2500 Höhenmetern, viel Matsch und Schlamm, der mir wohl noch lange als mein härtester Wettkampf im Gedächtnis bleiben wird. Aber trotz der Quälerei denke ich sehr gerne zurück. Welcher Hobbyläufer hat schon mal die Chance mit dem Nationaltrikot am Start einer WM zu stehen? Mein 22. Platz dabei ist ein Ergebnis mit dem ich zufrieden sein kann, auch wenn an einem richtig guten Tag bestimmt noch mehr drin gewesen wäre. In der Mannschaftswertung kamen wir immerhin auf den 5. Platz. Den kompletten Bericht gibt es hier. Direkt danach kam dann dafür mein lockerster Wettkampf des Jahres: Beim Rotarylauf zählte es vor allem dabei zu sein. Ein richtig gutes Ergebnis wollte ich dafür in Holland erzielen. Als einziger Deutscher hatte ich die Nominierung für das 50k WorldTrophyFinale in Assen geschafft. Leider sollte das der einzige Wettkampf des Jahres werden, bei dem es überhaupt nicht gut lief. Der Plan die starke Konkurrenz zu nutzen um meine 50km Bestzeit deutlich zu verbessern ging nicht auf. Auf den letzten 10 Kilometern verlor ich viel Zeit und kam nach 3:15 Std auf Platz 13 ins Ziel. Dafür wollte ich es beim Churfrankentrail noch mal wissen und unbedingt meinen Titel verteidigen und wenn möglich neuen Streckenrekord laufen. Bei tollen Bedingungen konnte ich trotz der 1km längeren Strecke unter 6 Stunden bleiben und nach genau 5:56:52 Std meinen 2. Sieg feiern. Nicht lange danach dann wieder der kürzeste Wettkampf des Jahres: Beim Sturm auf die Burg konnte ich erneut meinen eigenen Streckenrekord verbessern und erneut einen Sieg feiern. Danach war die Luft raus. Überlegungen noch einen schnellen Marathon zu laufen waren schnell verworfen. 6 faule Wochen machte ich mir danach um im Dezember wieder motiviert ins Training einzusteigen.
Insgesamt war ich 2011 über 4600km auf den Beinen, davon gut 3000km mit dem Kinderwagen, der von Monat zu Monat schwerer wird. Es waren wenig Wettkämpfe dieses Jahr, gerade mal 11 Stück. Aber immerhin kamen 341,9 Wettkampfkilometer zusammen, ein Schnitt von 31km (Wenn man mal den Sturm auf die Burg weg lässt, sogar über 34km pro Wettkampf). Ein Marathon, 2 50km Läufe und 2 Läufe über 70km. 6 Siege, davon 2 mit Streckenrekord, eine WM Teilnahme, ein Deutscher Meistertitel, Platz 2 in der deutschen 50km Bestenliste 2011 und der Sprung auf Platz 24 der ewigen deutschen Bestenliste im 50km Lauf, ein erfolgreiches Jahr also. Achja, noch etwas habe ich gewonnen: Die Teilnahme am Runtalya Marathon in Antalya, mit Flug und 3 Übernachtungen. Und dort soll dann das nächste Erfolgreiche Jahr eingeläutet werden.
Bis dahin halte ich euch hier im Blog (Aktuelles) auf dem Laufenden!
Viele Grüße







