Wieder ist eine Woche um. Nach den Deutschen Meisterschaften am Dienstag ging es mir zwar muskulär wieder sehr schnell gut, aber trotzdem habe ich noch ein bisschen locker gemacht und bin hauptsächlich Fahrrad gefahren.  Richtig ernst wurde es dann wieder am Sonntag.

9km Endbeschleunigung waren diesmal angesagt. Nachdem es morgens noch stark nach einem Regenlauf aussah, wurde es pünktlich zum Start kurz nach 10 Uhr trocken. Ich hatte nicht vor unnötig nass zu werden und gab schon mal von Beginn an Gas 😉 Irgendwie lief es gleich vom ersten Kilometer an gut und trotz der paar Wellen nach Schaafheim gingen die ersten 10km in 43;17 min weg.  Danach wurde es nicht langsamer. Ausnahmsweise mal ohne Kinderwagen unterwegs hängte ich noch eine zweite Runde über Babenhausen, Langstadt und Schaafheim dran, 1:26 bei km 20. So langsam begann ich meine Planungen für die Endbeschleunigung und beschloss möglichst flach zu laufen, um die Werte in den nächsten Wochen besser vergleichen zu können. Da ich nach Hause, egal von welcher Richtung immer noch einen kleinen Anstieg habe,  zog ich die EBS 2 Kilometer vor. Nach 29km war der Startschuss und ich kam direkt in mein Tempo rein. 3:30-3:25-3:22-3:25-3:27-3:27-3:30-3:28-3:30. Alle neun unter dem geplanten Marathonrenntempo und im Schnitt sogar eine 3:27min/km, so schnell wie nie.

Wo ich meine gute Form dann hoffentlich optimal umzusetzten versuche steht mittlerweile auch fest: Am 02.06. werde ich beim Mittelrhein Marathon von Oberwesel nach Koblenz starten. Doch vorher gibt es am Freitag noch einen weiteren Wettkampf: Es ist wieder Zeit für den HVB-Citylauf in Aschaffenburg, wo sich wieder alles was Rang und Namen hat, angekündigt ist. Meine Bestzeit auf der 7,8 km langen Strecke steht bei 25:03min. Vielleicht klappt es ja trotz der vielen langen Einheiten und relativ wenig Tempotraining endlich zu einer 24er Zeit?

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